Unseren Paten bin ich sehr dankbar!

Sabine Wegert ist Ihre Ansprechpartnerin für Tierpatenschaften

Mein Name ist Sabine Wegert, ich bin 43 Jahre alt und bei der TIERSCHUTZLIGA für die Betreuung der Paten zuständig. Für mich ist das mehr als nur ein „Job“. Denn was kann schöner sein, als einen Arbeitgeber zu haben, der sich für den Tierschutz einsetzt?!

Vor allem für mich als einen Menschen, der sich seit seiner Kindheit mit Tieren so sehr verbunden fühlt. Aufgewachsen in einer reinen Jungs-Clique hatte ich auf Barbie und Co. nicht so viel Lust. Skateboard und Fußball waren mir näher. Und dann natürlich die Tiere.

sabine-wegert-patenschaften-300x191 Unseren Paten bin ich sehr dankbar!

Jeden Urlaub habe ich bei meinen Großeltern im norddeutschen Dannenberg auf einem ehemaligen Bauernhof verbracht. Dort habe ich Regenwürmer nach Länge und Breite sortiert. Das war die wichtigste Aufgabe für mich. Auch, auf dem Reiterhof die Pferde zu begutachten. Auf dem Hof gab es sonst keine Tiere mehr, bis auf die Bienen meines Opas. Aber es gab in der Nachbarschaft Freunde der Familie, die ihren Hof tatsächlich noch bewirtschaftet haben und auf dem viele Tiere lebten. Zuhause hatten wir immer Wellensittiche. Auf den Hund gekommen bin ich erst später durch meinen Mann, der schon immer ein Faible für „Problemhunde“ hatte.

Wie unser Hecki, den wir zusammen aus dem Tierschutz geholt haben. Das war ein Schäferhund- Ridgeback-Mix. Die zehn Jahre mit ihm waren sehr schön und lehrreich. Nach seinem Tod haben wir dann Filax aufgenommen, damit wieder Leben in die Bude kommt. So sind Tiere seit eh und je ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Mein gelernter Beruf ist „Groß- und Außenhandelskauffrau“. Die Ausbildung habe ich in Europas größtem Fotogroßhandel absolviert. Nach einigen weiteren Jahren dort habe ich das Foto-Fachgeschäft mit Fotostudio meiner Eltern in Nürnberg übernommen. Somit war ich mit gerade einmal Ende 20 von einem Tag auf den anderen Chefin von 22 Mitarbeitern. Doch Amazon und Co. haben unser einstmals großes Geschäft immer mehr bedroht. Deshalb haben wir die Firma vor zwei Jahren verkauft. Dann lernte ich bei gemeinsamen Gassirunden Marion Faisst von der TIERSCHUTZLIGA kennen – und alles ging ganz schnell: Sie hat den Kontakt zum geschäftsführenden Vorstand Volkert Petersen hergestellt. Schon bald darauf habe ich einige Monate als Ehrenamtliche mitgearbeitet, währenddessen eine Fotodatenbank aufgebaut und schließlich im Mai die Betreuung der Paten übernommen.

Es bereitet mir jeden Tag große Freude, „meinen“ Paten alle Fragen zur TIERSCHUTZLIGA oder zu ihrem Patentier zu beantworten. Eine wunderbare Tätigkeit. Denn ohne die Spenden dieser Paten könnte die TIERSCHUTZLIGA einen großen Teil der so wichtigen Aufgaben gar nicht erfüllen. Wenn zum Beispiel ein alter ängstlicher Hund endlich eine Pflegefamilie findet, dann wird er weiterhin von uns medizinisch betreut. Oder wenn wir ein behindertengerechtes Freigehege für unsere Katzen bauen, dann kostet auch das viel Geld. Dies alles wäre ohne unsere Paten nicht möglich. Dafür bin ich sehr dankbar! Für die TIERSCHUTZLIGA werde ich immer 100 % Einsatz leisten. Denn meine Arbeit für den Tierschutz hat mich auf eine schöne Art und Weise verändert. Und ich bin sehr stolz darauf, mit diesem tollen Team und für die Stiftung arbeiten zu dürfen.
Ihre

Sabine Wegert

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28.09.2021|