Wir haben ein Zuhause
Liebe Menschen haben uns mit zu sich nach Hause genommen. Leider sind noch viele unserer Hunde- und Katzengefährten im Tierheim zurückgeblieben. Auch sie wären glücklich, wenn sie wie wir ein neues liebevolles Zuhause finden könnten oder zumindest einen netten Menschen, der sie mit einer Patenschaft unterstützt.
Bonzo
Wir freuen uns sehr, dass unser „Gute-Laune-Hund“ Bonzo ein neues Herrchen gefunden hat.
Richards Tagebuch – 25.12.2015
Richard liebt sein Weihnachtsgeschenk. Guckt mal mein Weihnachtsgeschenk. Ich wünsche euch Frohe Weihnachten. Aber jetzt habe ich eben mal keine Zeit…Vroni kocht und vielleicht fällt was ab. Ich hoffe ihr habt alle einen schönen Tag. Hab euch lieb. Euer Richard
Richards Tagebuch – 23.12.2015
Kratzbaum zu Weihnachten!? Mein eigener Kratzbaum… mitten im Wohnzimmer. ..boar, coolstes Geschenk ever…. Danke Vroni.
Happy
Wenn die Sonne des Lebens untergeht – leuchten die Sterne der Erinnerung…
Am 17. Dezember 2015 verließ uns unser kleiner Freund Happy.
Ein Jahr und ein Monat konnten wir den kleinen, kranken Kater bei uns halten, ihn aufpäppeln, ihm Wärme und Zuneigung geben, sein Vertrauen gewinnen und ihm Sicherheit bieten. Niemand hätte gedacht, dass es doch noch so eine lange Zeit mit Happy wird.
Als Happy im November 2014 zu uns kam, war er dem Tod näher als dem Leben. Krank, verhungert, ausgetrocknet, mit versagenden Nieren und voller Parasiten landete er hier – doch Happy wollte Leben, er wollte es noch einmal gut haben, geliebt und umsorgt werden. Als die Diagnose „Katzen-Aids“ bei ihm gestellt wurde, wussten wir – Happy wird wohl nicht mehr das Glück haben vermittelt zu werden. Doch ein schönes Leben sollte er bis zum Ende bei uns führen.
In der Zeit bei uns lernte Happy wieder zu vertrauen. Er genoss die Streicheleinheiten und Zuwendung. Doch irgendwann war Happy’s Zeit dann doch gekommen. Seine Nieren versagten gänzlich und Happy zeigte uns, dass es für ihn Zeit war zu gehen.
Nun lebt der kleine „Räuber“ Happy nur noch in unserer Erinnerung.

Wenke
Auch die liebe Wenke muss nicht mehr im Tierheim warten. Sie hat in Sachsen ein neues Zuhause gefunden.
Käthe
Die liebe Käthe hat über unser Tierheim in Unterheinsdorf ihre neue Familie gefunden.
Franz
Auch der schüchterne Franz fand über unser Tierheim in Unterheinsdorf seine neue Familie.
Eyline
Lange hat es gedauert, doch nun hat die schüchterne Eyline endlich ihre Familie gefunden.
Joy – wieviel Leid kann ein kleiner Hund ertragen
Diese Woche wurde uns morgens ein Fundhund gebracht.Beim Anblick des „Wesens“ stockte uns der Atem. Man konnte nicht einmal vorne von hinten unterscheiden, so verfilzt und verwahrlost, war die kleine, schwarze Hündin. Riesige Filzbatzen hingen an ihren Ohren, so dass sie den Kopf nicht mal mehr heben konnte. Die Augen waren von Eiter zugeklebt, ein Auge auf das dreifache vergrößert und die Kleine völlig blind. So einen vernachlässigten, kranken, alten Hund haben wir schon lange nicht mehr gesehen.
Wir sind so froh, dass die kleine Cocker-Hündin noch lebt. Sie irrte verwirrt und ziellos auf der Bundesstraße zwischen Luja und Spremberg hin und her. Ihr Leben hat sie dem beherzten Autofahrer zu verdanken, der wegen ihr anhielt und die Kleine kurzerhand in sein Auto lud und zu uns brachte.
Wir tauften die kleine Maus „Joy“, denn trotz ihres Leidens und der mit Sicherheit wahnsinnigen Schmerzen, die sie durch das riesige Glaukom-Auge litt, freute sie sich ständig und wedelte mit der haarlosen Rute ununterbrochen, sobald man sie ansprach. Natürlich gings sofort zum Tierarzt. Sie musste komplett geschoren und gebadet werden, denn der kleine Körper war völlig von Hautparasiten befallen. Joy bekam Medikamente, Ohren- und Augentropfen.
Doch die Tierärztin meinte auch gleich, dass Joy’s riesiges rechtes Auge nicht zu retten ist und umgehend entfernt werden muss, damit Joy keine Schmerzen mehr hat. Sogleich wurde ein Termin gemacht, denn Joy soll nicht mehr Leiden müssen. Das linke Auge muss nun täglich mit verschiedenen Augentropfen und Salben behandelt werden und wir hoffen, dass es erhalten bleiben kann, auch wenn es bereits blind ist.
Die ganzen Behandlungs- und Operationskosten für Joy werden locker mindestens 500 Euro verschlingen. Viel Geld für so einen kleinen Hund. Aber wir wollen alles tun, damit es der kleinen Joy jetzt gut geht und sie nie wieder leiden muss.
Wir sind wieder auf Ihre Hilfe angewiesen, damit wir Joy helfen können. Jede Spende zählt:
Tierschutzliga in Deutschland e.V.
IBAN: DE81 1805 0000 3203 1033 88
Betreff: Joy
Wir sagen DANKE im Namen unserer kleinen Joy!
P.S.: Wir hoffen nun natürlich auch auf Hinweise über die Herkunft von Joy, denn solches Tierleid soll nicht ungestraft bleiben. Joy muss schon über Monate, vielleicht auch Jahre gelitten haben. Hinweise über Joy’s Herkunft werden gerne auch anonym entgegen genommen.
Aktuell 03.01.2016: Leider musste Joy kurz vor Jahresende erneut operiert werden. Sie litt an einer Gebärmuttervereiterung, die ganz schnell lebensbedrohlich werden kann. Zum Glück hat die kleine Maus auch diese Operation gut überstanden und ist munter und fröhlich.
Wenn alles klappt, hat Joy auch bald ein neues Zuhause. Eine liebe Cockerfreundin hatte über Joy in der Tagespresse gelesen und möchte der kleinen Hundeomi nun ein liebevolles Heim schenken. Drücken Sie die Daumen für Joy – damit es bald ein Happy End für Joy gibt!

Update 07.01.2016: Vielen, vielen Dank an all die lieben Spender, die für Joy gespendet haben!!! Wir sind überwältigt von der Anteilnahme am Schicksal der kleinen Maus. Insgesamt 880 Euro kamen an Spenden für Joy auf unser Tierheimkonto. Damit konnten wir jetzt die Augen- und Gebärmutteroperation, sowie Joy’s Augensalben und die große Blutuntersuchung sofort bezahlen. Vielen, vielen Dank für diese tolle Unterstützung!!!
Dr. Annett Stange
Willi
Einfach viel zu früh…
Manchen Tieren ist es nicht bestimmt, lange auf dieser Erde zu verweilen. Sie begleiten uns eine Weile, wir lieben sie, kümmern uns, hoffen mit ihnen, kämpfen, doch sie werden uns genommen. Einfach viel zu früh…
Unser kleiner Willi war von Anfang an ein Sorgenkind, kränklich und schwach kam er zu uns, verbrachte wochenlang in der Tierklinik. Als wir dachten, er wäre endlich über den Berg, als er anfing zu wachsen, uns Zweibeiner zu vertrauen, uns seine Zuneigung schenkte, wurde er uns genommen – durch die heimtückische FIP-Erkrankung, die in seinem kleinen, schwächlichen Körper heimlich wucherte.
Wie gerne hätten wir alle diesen lieben Kater glücklich in einer Familie gesehen. Doch es sollte nicht sein.
Seinen letzten Gang ging er nicht alleine. Wir waren bei ihm, hielten ihn, bis zum letzten Atemzug.
Kleines Engelchen – hier trauern viele Menschen um Dich!






