Manchmal beginnt ein Notfall ganz leise – und plötzlich geht es um Leben und Tod. Vor kurzer Zeit fiel unserem Team an einer umliegenden Futterstelle eine junge, extrem scheue Wildkatze auf. Sie kam nur nachts, war kaum zu sehen und ließ niemanden an sich heran. Doch eines war spürbar: Mit ihr stimmt etwas nicht.
Zwei Tage lang versuchten wir alles, um die Kätzin zu sichern – zwei Tage voller Anspannung und der bangen Frage, ob wir rechtzeitig sein würden. Als die Lebendfalle schließlich auslöste, zeigte sich das ganze Ausmaß: Die Katze hatte einen schweren Darmvorfall – offen, entzündet und akut lebensbedrohlich.
Das Tückische: Wildkatzen leiden still. Sie schreien nicht, sie suchen keine Hilfe. Sie halten aus – bis es oft zu spät ist.


Wir zögerten keine Sekunde und brachten die Kätzin sofort in die Tierklinik. Dort begann der Wettlauf gegen die Zeit: Der verschmutzte Darm musste vorsichtig gereinigt und korrekt zurückgeführt werden, entzündetes Gewebe wurde behandelt, um eine gefährliche Infektion zu verhindern. Da sie ohnehin in Narkose war, wurde sie zusätzlich kastriert, um weiteres Leid und unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Der Eingriff war kompliziert, die Nachsorge intensiv – doch sie hat überlebt.
Solche Rettungen zeigen, warum unsere Arbeit so wichtig ist – und wie hoch die Belastung ist. Fangaktionen, Tierklinik, Operation, Medikamente und Nachsorge verursachen enorme Kosten. Ohne Futterstellen, Kastrationen und schnelle Notfallhilfe haben viele Wildkatzen keine Chance.

Bitte unterstützen Sie unsere Wildkatzenhilfe mit Ihrer Spende.
Mit 10, 20 oder gar 50 Euro helfen Sie, medizinische Versorgung, Schmerzbehandlung, Medikamente und Nachsorge zu finanzieren. Mit 100 Euro ermöglichen Sie eine lebensrettende Operation inklusive Kastration und Nachbehandlung.
Jeder Beitrag zählt – und schenkt einer still leidenden Wildkatze die Chance auf ein Leben ohne Qual.
❤️ Vielen Dank – im Namen der Wildkatze und dem gesamten Team der Tierschutzliga Stiftung Tier und Natur.
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