Die Besitzerin musste ins Pflegeheim
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Katzen – Elend auf unseren Strassen – Vorbeugen ist besser als Heilen
Ein trauriger Fall für 15 Katzen Ein verzweifelter Anruf ging im Tierheim Wollaberg ein. Eine Frau war verstorben und der trauernde Ehemann konnte die Versorgung der 15 Katzen nicht gewährleisten. Unsere Mitarbeiter machten sich auf den Weg und sahen 15 scheue, erwachsene Katzen über den Hof rennen. Sie stoben in alle Richtungen und wir konnten nur zwei Muttertiere mit ihren insgesamt 8 Katzenbabys einfangen und mit ins Tierheim Wollaberg nehmen. Der Mann der ehemaligen Besitzerin wird die anderen 13 Katzen nun einfangen und nach und nach ins Tierheim bringen. Alle 15 Katzen sind nicht kastriert – so werden wir wohl noch einige Junge bekommen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Wir rechnen auch dieses Jahr mit mehr als 200 Katzenbabys.
Impressionen von Wardenburg
Nicht nur Hunde und Katzen geraten in Notsituationen, sondern auch Großtiere wie Pferde, Ponys und Esel. Ein gewöhnliches Tierheim kann diese Tiere nicht aufnehmen, denn es existieren dort lediglich Käfige und Zwinger für Kleintiere, aber keine Ställe und Weiden. Für diese großen Tiere haben wir auf dem Tierschutzhof Wardenburg mit 3,5 ha Grund eine wunderschöne Unterkunft eingerichtet.
Aus seinem Verlies befreit …
Die Besitzerin hatte den völlig blinden Kolja wohl auch angeblich irgendwo gerettet und dann in dieses Verlies zu zwei weiteren Hunden gesperrt, wo Kolja sein Dasein fristete – in Kot und Urin, Futter und Wasser nur alle paar Tage. Kein trockener Schlafplatz, kein Auslauf, keine Ansprache und Zuwendung. Als wir gestern kamen, war kein Wasser und Futter da – er soff erst einmal fast 1 Liter.
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