Wir haben ein Zuhause
Liebe Menschen haben uns mit zu sich nach Hause genommen. Leider sind noch viele unserer Hunde- und Katzengefährten im Tierheim zurückgeblieben. Auch sie wären glücklich, wenn sie wie wir ein neues liebevolles Zuhause finden könnten oder zumindest einen netten Menschen, der sie mit einer Patenschaft unterstützt.
Balou
Liebes Tierschutzligateam
Fast 10 Monate ist Balou nun bei uns.
Ab und zu lässt er mittlerweile schon mal den Herdenschutzhund raus hängen und macht sich bei Bedarf ordentlich bemerkbar aber oft kommt auch noch der kleine ängstliche von schlechten Erfahrungen geprägte Hase durch und dann wird vorm Rechen oder Wasserschlauch Deckung genommen und versucht sich irgendwie ins Haus zu flüchten.
Dort hält er sich sowieso am liebsten auf. Wir hatten noch keinen Hund der anfänglich solchen Erfindungsreichtum an den Tag legte um in sein „Körbchen“ zu kommen. Zerbissene Hundeleinen, zerbissener Maschendrahtzaun, untergraben, überspringen, so lange gegen das Tor rennen bis der Riegel auf geht…. um dann stolz vor Herrchen oder Frauchen in Stall oder Haus stehend mit dem Schwanz zu wedeln und um Anerkennung zu betteln. Da störte ihn auch nicht das wir seinen Namen bei solchen Gelegenheiten in „Balump“ umtauften und Herrchen schimpfend ein halbes Jahr lang den Auslauf immer ausbruchssicherer gestaltete.
Hauptsache er konnte dabei sein. Interessanterweise ist er nie weg gelaufen sondern immer zielstrebig ins Haus oder hat vor der Tür gewartet.
Mittlerweile hat er eingesehen, dass er keinen Fluchtweg mehr findet und bleibt problemlos auch mal längere Zeit im Auslauf .
Davon abgesehen ist er ein ganz gemütlicher Kerl, aber trotzdem immer neugierig.
Umgänglich mit all unseren vielen Tieren, liebevoll zu den Kindern, sehr sauber und für einen HSH ordentlich abrufbar.
Viele Kleinigkeiten wie nach einem nassen Spaziergang abrubbeln, Fell bürsten oder Ohren reinigen lässt er sich mittlerweile gefallen und reisen liebt er. Neue Düfte und Eindrücke im Schutz seiner Familie entdecken sind sein Ding und so war der erste gemeinsame Urlaub mit neuem Hund für alle total entspannt
Anbei ein paar Bilder und für alle Mitarbeiter/Helfer des Tierschutzligadorfes Dank für Eure Arbeit und alles Gute
Famile Grohmann

Oma Erna
Liebes Tierschutzligadorf,
in 3 Tagen ist unsere Erna schon 1 Jahr bei uns. Sie hat sich gut eingelebt und geniesst die Ruhe, die vielen Spaziergänge und das Spiel mit Artgenossen.
Auch mit unserer Podenco Hündin versteht sie sich super und manchmal schmusen beide oder teilen sich das Körbchen.
Ab und zu dürfen wir sie schon streicheln, aber nur wenn es ihr in den Kram passt.
Leider mussten wir anfänglich sehr oft zum Tierarzt, was Erna gar nicht gefallen hat. Aber mittlerweile geht es ihr prima. Sie muss nur wegen Alterswehwechen Tabletten nehmen.
Wir sind sehr froh das wir die freche Maus adoptiert haben. Es ist toll zu beobachten, wie sie immer mehr aufblüht.
Liebe Grüße von Basti, Manu, Xena und Erna
Paxton
– der verschmuste Humpelkumpel
Er hat sich komplett eingelebt.
Die ersten drei Tage noch scheu, aber nach einer Woche kam er von alleine an und wollte schmusen. Sein Lieblingsplatz ist auf dem Sessel und auf seinem Kratzbaum. Liebend gern schläft er neben mir im Bett. Seit einigen Tagen singt er mir sogar Schnurrlieder.
Sein Lieblingsspielzeug ist das Handyladekabel.
Ich war heute mit ihm bei unserem Haustierarzt, sie waren begeistert von ihm, er ist kern gesund und wiegt 1,6kg. Er war ganz artig und gar nicht ängstlich.
Liebe Grüße Anne und Paxton
Er ist das Beste was mir passieren konnte.!

Der ganz normale Katzen-Wahnsinn
Insgesamt 36 Samtpfoten sind seit dem 1.9.2014 bei uns eingeliefert worden – innerhalb von 11 Tagen und der Tag heute ist noch nicht rum.
Hier mal ein kleiner Auszug aus unserem Tierheim-Tagebuch – es fängt ruhig an:
1.9. – Montag: ein fast ruhiger Tag. Der Tierarzt ist da und untersucht, behandelt, impft die Neuzugänge der letzten Woche.
2.9. – Dienstag: Eine Frau ruft an. „Man“ füttert in der Anwohnergemeinschaft schon seit längerem eine Katze. Und nun hat die Katze plötzlich 4 Junge mitgebracht – komische Sache, wenn man eine unkastrierte Katze füttert – oder? Die kleine Katzenfamilie wird zu uns eingeliefert. Die Mama darf in 14 Tagen – natürlich kastriert – wieder an ihre Futterstelle zurück. Die Babys müssen wir vermitteln.
3.9. – Mittwoch: Eine Fangaktion auf einem verwilderten Grundstück war erfolgreich. 2 Katzen kommen zur Kastration zu uns.
4.9. – Donnerstag: Die Fangaktion ging weiter, zwei weitere Katzen finden Einzug bei uns. Eine Kätzin ist augenscheinlich trächtig – wir haben eine schlimme Vorahnung.
5.9. – Freitag: Ein junger, völlig verflohter, vermilbter und verdreckter Kater wird am helligsten Tag vor einem Blumenladen in Spremberg neben der Tierarztpraxis ausgesetzt. Vermutlich wollte jemand sein abgeliebtes Haustier loswerden. Der süße Bursche zieht nun im Tierheim ein. Die hochtragende Kätzin von gestern bringt 6 schwarz-weiße Fellknäule zur Welt. Jetzt wird sie anstatt nur zur Kastration für wenige Tage mindestens 8 Wochen hier bleiben müssen, bis die Babys groß genug sind, um ohne ihre Mama klar zu kommen.
6.9. – Samstag: Ein Mann bringt eine Katze und ihr 4 Wochen altes Baby. Eine Woche zuvor stand seine Frau nur mit dem Baby bei uns vor der Tür – angeblich würde die Mutterkatze sich nicht kümmern. Wir schickten sie mit dem Baby wieder nach Haus, die Mutterkatze holen. Da man HartzIV Empfänger ist, brauchte man eine Woche um die Katzenfamilie zu uns zu bringen „man hat ja so viel zu tun“.
7.9. – Sonntag: Ein ruhiger Tag – keine Neuzugänge. Dafür am späten Abend noch ein Anruf einer Frau. Seit 2 Jahren füttert sie eine freilebende Katze (natürlich füttert sie diese nicht offiziell, aber die eigene Katze wird draußen vor der Haustür gefüttert, da frisst die Streunerin eben mit). Und nun helle Aufregung – plötzlich sind da 3 Katzenkinder neben der Mülltonne. Wo kommen die den bloß her. Und natürlich können die hier nicht bleiben. Wir vertrösten auf den nächsten Tag.
8.9. – Montag: Die Streunerkatze von Sonntag-Abend kommt mit ihren 4 (anstatt 3) Katzenkindern zu uns. Aber wenigstens die Mama darf kastriert wieder an ihren angestammten Platz zurück kehren, wenn die Kleinen von ihr getrennt werden können.
9.9. – Dienstag: Zwei wilde Katzen werden zur Kastration eingefangen. Eine davon ist hochtragend – 6-7 Junge sieht man im Röntgen, die in ein bis zwei Tagen zu Welt kommen.
10.9. – Mittwoch: 4 wilde Katzen werden zur Kastration eingefangen. Abends bringen Tierfreunde einen verletzten jungen Kater, den sie an der B97 gefunden haben. Das Beinchen ist gebrochen, er ist schlimm verschnupft und sehr krank. Er zieht gleich auf die Krankenstation.
11.9. – Donnerstag: Ein 7 jähriger – wohlgemerkt unkastrierter – Kater wird abgegeben. Sein Frauchen zieht aus dem Haus in eine Wohnung. Der Streunerkater kann vor Ort nicht weiter versorgt werden. Niemand aus der Nachbarschaft ist bereit, den großen zu füttern. Traurig. Nun muss der dicke Franz im Tierheim klar kommen. Armer Kerl. Am Nachmittag werden zwei wilde Katzen zur Kastration gebracht. Beim Umsetzen von der Falle in die Tierheimbox fällt auf, dass an einer Katze eine Angelsehne herab hängt. Ein Angelhaken hat sich durch die Haut am Hals gespießt. Arme Miez, aber zum Glück lässt sie sich bereitwillig von uns helfen und den Haken mitteln Kneifzange entfernen. Etwas später kehrt eine Mitarbeiterin vom Außeneinsatz zurück – im Gepäck eine Mutterkatze mit 2 Katzenkindern, eingefangen in einer Gartenkolonie auf Anordnung der Behörden.
Mit Datum heute haben wir alleine 59 Katzenkinder im Tierheim – neben den 300 erwachsenen Katzen!!! Wann hört das endlich auf???
Wieso gibt es immer noch so viele verständnislose Menschen, die ihre Katze nicht kastrieren lassen?
Jeder der Katzen füttert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Katzen sich vermehren. Und aus einer Katze eben ganz schnell 4 bis 6 und noch mehr werden können. Was aus den überzähligen Katzenkindern wird, sehen wir derzeit – sie werden ausgesetzt, überfahren, verhungern, erkranken an Katzenschnupfen und gegen elendig ein. Muss das sein?
Wir unterstützen gerne jeden der es nötig hat mit Kastrationsgutscheinen oder der Hilfe beim Einfangen. Auch wir können Kastrationen nicht kostenlos durchführen – wie das häufig behauptet wird – denn der Tierarzt, der die Kastration durchführt, muss auch von uns bezahlt werden.
Dr. Annett Stange
Prinz
Hallo liebes Tierschutzliga-Team,
wollte mich mal kurz melden um Bescheid zu sagen dass es mir gut geht. Werde hier wie ein Prinz behandelt, alles hört auf mein Kommando. Besonders gut klappt das Türen öffnen.
Bin ich drinnen will ich raus, bin ich draußen will ich rein. Aber das hat jetzt ein Ende, bekomme meine eigene „Haustür“.
Ich glaube meine Dosenöffner freuen sich noch mehr als ich darüber.

Jessy
Hallo liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
es sind ja nun drei Jahre ins Land gezogen, dass wir die Jessy bei Ihnen zu Gesicht bekommen haben. Ich kann nur sagen, wir sind sehr glücklich darüber. Sie ist uns sehr ans Herz gewachsen. Wir möchten sie nicht mehr missen. Ich glaube Jessy geht es ebenso.
Seit dem Umzug ins eigene Haus mit Grundstück (Juni 2012) geht es ihr noch besser. Trotzdem ist ihre Lieblingsbeschäftigung „liegen in der Sonne oder auf dem Sofa“.
Anbei ein paar Bilder.
Vielen Dank für die Vermittlung
Familie Sievert

Sissi – Floh
Hallo,
wollte mich mal melden und Info über Sissi geben.
Sie hat sich sehr schnell und gut eingelebt. Mit den Anderen gibt es keinerlei Probleme, keine Eifersucht oder Zankerei. Beim Spazierengehen ( nur mit Leine ) orientiert Sie sich nach dem Rudel.
Am liebsten ist Sie auf meinem Arm, aber auch ihre Körbchen im Wohnzimmer oder Büro und nachts im Bett zu liegen, liebt Sie ebenso.
Habe Sie seit 10 Tagen auf getreidefreies Futter umgestellt und hat nun keine Durchfälle mehr.
Sissi hat sich schnell in den Tagesablauf eingefügt, das höchste sind nach wie vor die täglichen Spaziergänge.
Mit „Bällchen“ spielt Sie gerne und ich darf Ihr auch schon die Grassamen aus dem Fell zupfen ( auch im Gesichtsbereich ), sowie die tägl. Augenpflege durchführen.
Sie ist eine sehr liebe, sensible und intelligente Dame, ich bin glücklich dass Sie bei uns ist.
Liebe Grüsse aus Köln
Rooney-Rudy
Liebes Tierschutzligadorf,
es sind nun einige Wochen vergangen und unser (mittlerweile) Rooney fühlt sich bei uns sehr wohl.
Nach nur 3 Wochen können wir Spaziergänge ohne Leine machen, „Sitz“ & „Platz“ funktionieren auch immer besser.
Mit fremden Hunden versteht er sich nach wie vor nicht, lässt man ihn aber mit anderen Hunden im eingezäunten Areal allein, arrangiert er sich schnell damit und ignoriert die anderen Vierbeiner.
Er liebt sein selbstgekochtes Hundefutter, spielt am liebsten mit dem Stöckchen und die Meerschweinchen kann er stundenlang beobachten. Der erste Tierarztbesuch verlief angsterfüllt aber dennoch postitiv. Das Fell wird zunehmend besser und seine anfänglichen Probleme sich mit den Hinterbeinen zu kratzen sind auch fast vergangenheit und springen kann er auch wieder.
Wir sind sehr glücklich mit Rooney und freuen uns über seine Entwicklung.

Napoleon
Sehr geehrte Frau Dr. Stange,
nun ist es schon ein Jahr her, dass Napoleon bei mir einzog. Anfangs tat er sich schwer, verkroch sich und war sehr gestresst, wodurch er noch mehr nieste. Er war ein Riesenkater mit einem großen Namen, aber ein Angsthase sondergleichen.
Es zeigte sich sehr schnell, dass er keine alltäglichen Geräusche kannte, wie die Spülmaschine, Waschmaschine oder Straßenverkehr, alles machte ihm Angst. Nach und nach kam er aber hervor, ließ sich streicheln und erkundete zwar nicht Europa aber immerhin mal die Wohnung.
Interessant wurde es hier, als 2 Wochen später Wela einzog: gleiche Farbe, nur kleiner und Spanierin mit dem typisch mediterranen Temperament. Wenn Napoleon sich normalerweise verdrückte, wenn etwas Neues kommt, stand er das erste Mal Spalier, als Welas Transportbox aufging. Er zeigte mir gleich seine erste Marotte: er schnüffelt Katzendamen gerne am Hintern und fing sich auch erstmal eine ein. Wela hatte darauf überhaupt keinen Bock und merkte relativ schnell, dass Napoleon aufgrund seiner Statur nicht springen kann und sprang die nächsten 3 Tage immer von Stuhl zu Tisch auf die Schränke und wieder zurück, aber hielt sich nicht auf dem Boden auf. Das störte Napoleon aber nicht, er lauerte die 3 Tage immer unter ihr auf, um nochmal am Hintern zu schnüffeln und hielt tapfer das Gefauche von oben aus. Danach bekam ich einen zuviel und holte nach 2,5 Wochen das erste Mal den Staubsauger raus, auf den ich bis dahin verzichtet hatte, da er ja keine Geräusche kannte und immer sehr ängstlich reagierte.
Als die Wohnung endlich sauber war und ich somit glücklich, fand ich beide eng aneinander gekuschelt unter der Couch und sie sind seitdem unzertrennlich. Sie spielen und sie schlafen zusammen. Er beschützt Wela vor dem schwarzen Kater, obwohl der aufgrund des Katzennetzes gar nicht hereinkommen kann. Das macht er ganz gerne auch mal nachts um 2 vom Wohnzimmerfenster aus, wenn alles schläft. Da er um diese Uhrzeit nicht auf die Terrasse kann, steht er jaulend im Wohnzimmer vor der Terrassentür und klingt dabei, als wenn ein Pferd geschlachtet wird. Seine Nachtaktivität hat sich bis heute nicht geändert.
Als sich das mit den beiden hier eingespielt hat, Napoleon sicher war und zutraulich und sich auch nicht mehr ängstlich zeigte, habe ich ihn mal meiner Tierärztin vorgestellt, da sich der Schnupfen trotz seiner Fortschritte nicht gegeben hat. Sie empfahl mir eine Zahnsanierung, die er auch umgehend bekam, da er dadurch die Chance bekam, den Schnupfen endgültig loszuwerden. Der OP-Morgen war furchtbar, denn er mußte ja nüchtern sein und das gefiel ihm gar nicht, aber es hat sich gelohnt. Er ist bis heute den Schnupfen los.
Er ist ein echt toller Kater, sanft und total verkuschelt. Immer wenn ich die Wohnungstür aufschließe, steht er schon da, schmeißt sich zwischen Tür und Angel auf die Seite und sagt, dass er wieder chronisch unterkuschelt ist und ich ihn erstmal streicheln muß, bevor ich die Wohnung betrete. Auch wenn ich beide Hände mit dem Wochenendeinkauf vollhabe, stört ihn das nicht und er schmeißt sich vor meine Füße. Wenn ich es wage, über ihn zu treten, steht er schnell auf, um sich zwei Schritte später in meinen Lauf wieder vor die Füße zu schmeißen und als Stolperfalle zu fungieren, womit er auch schon erfolgreich war. Das macht er auch morgens, wenn ich aufstehe, um mich in die Küche zu seinem leerem Napf zu lotsen und meine Kurzsichtigkeit interessiert ihn dabei nicht.
Seine Hobbys sind neben kuscheln sein Fressnapf und Schlafen, am liebsten im rosa Bett meiner Tochter. Auch das allabendliche Spiel mit Wela durch alle Räume der Wohnung steht hoch im Kurs (ich mußte schon dreimal meine Nachtschranklampe erneuern, angeblich waren die beiden es aber nicht, sie guckten total unschuldig), was ihn aber sehr hungrig und müde macht, denn am liebsten bewegt er sich nur zwischen seinen Fressnapf und dem Bett hin und her, was man auch sehr gut merkt, wenn man ihn auf dem Arm hat, da einem irgendwann die Arme lahm werden.
Anbei sende ich Ihnen noch ein paar Fotos von dem dicken Riesenkater, der gerade unfreiwillig auf Diät ist 🙂
Liebe Grüße aus Elmshorn

Mandy
Hallo schöne grüße von Mandy!!! sie hat sich sehr gut eingewöhnt ist auch
nicht mehr so scheu!! kommt von alleine schmusen und spielen!!es war richtig
sie zu nehmen. sie hat ein schöne zuhause gefunden!!!!….




