Wir haben ein Zuhause
Liebe Menschen haben uns mit zu sich nach Hause genommen. Leider sind noch viele unserer Hunde- und Katzengefährten im Tierheim zurückgeblieben. Auch sie wären glücklich, wenn sie wie wir ein neues liebevolles Zuhause finden könnten oder zumindest einen netten Menschen, der sie mit einer Patenschaft unterstützt.
300 Euro von der Hundeschule Bonita
Die Hundeschule Bonita aus Meinerzhagen und Leitung von Renate Dimter hatte Hundefreunde zu einer Weihnachtshundewanderung eingeladen. Der Erlös in Höhe von 300 Euro kommt unseren Tieren im Tierschutzliga-Dorf zu Gute. Wir bedanken uns alle sehr!
Spenden Sie bitte jetzt für Tiere in Not! Ich möchte helfen Erzählen Sie anderen von von der Hundeschule Bonita Unser Spendenkonto:
Tierschutzliga Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE 83 7002 0500 0009 8385 03
BIC: BFSWDE33MUE
Verwendungszweck: Notfellchen-Fonds
Lhailas Weihnachtswunsch erfüllt sich
Lange vorbereitet und für Lhaila das Weihnachtsgeschenk. Nach 3 Jahren bei uns, durfte sie nun ins eigene Zuhause umziehen.
Erzählen Sie auch anderen von Lhailas Glück
Tierrundschau 04/16
Liebe Leser! Das Jahr 2016 neigt sich nun schon wieder einem Ende zu. Viel ist dieses Jahr passiert. Nicht nur in unseren Tierheimen und Gnadenhöfen wurde rund um die Uhr rotiert, mehr denn je Tiere aufgenommen, aufgepäppelt, verpflegt und vermittelt. Nicht nur in unseren Tierheimen und Gnadenhöfen wurde rund um die Uhr rotiert, mehr denn je Tiere aufgenommen, aufgepäppelt, verpflegt und vermittelt. Nein, auch intern sind wir einen Meilenschritt in Sachen bestmöglicher Zusammenarbeit und…
Eine Tierpatenschaft übernehmen und helfen
Wen nimmt es nicht mit, wenn er leidende und verlassene Tiere sieht,
die sich nicht äußern oder wehren können?
Man kann etwas dagegen tun, auch wenn man kein Tier bei sich Zuhause
aufnehmen kann. Seit 2010 bin ich Tierpatin sogenannter „Listenhunde“
im Tierschutzliga-Dorf in Groß Döbbern, um mich aktiv im Tierschutz zu
engagieren. Zudem haben zwei ehemalige Straßenhunde in unserer
Familie ein neues Zuhause gefunden. Aber Tierschutz betrifft letztendlich
nicht nur Haustiere, sondern auch Wild – und unsere Nutztiere.
Die Stiftung Tier und Natur widmet sich nun intensiv dem Schutz aller
Tiere und deren Lebensräume. In der Verknüpfung dieser Schutzaufgaben
in einem ganzheitlichen Konzept und Denken liegt die einzigartige
Ausrichtung der Stiftung. Deswegen bin ich mit voller Überzeugung
Botschafterin für die Stiftung geworden.
Wie wichtig eine gelebte Vorbildfunktion, Zusammenhalt und Solidarität ist,
kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung und leistungssportlichen
Laufbahn. Bislang konnte ich bei großen, internationalen Wettkämpfen
sieben Medaillen in der paralympischen Leichtathletik gewinnen,
z.B. dieses Jahr bei den Paralympics in Rio de Janeiro, und somit viele
Menschen mit Behinderung vertreten . Ich bin sehr stolz, die Stiftung
unterstützen zu können und mich für ihre Arbeit einzusetzen. Als
Botschafterin möchte Ihnen insbesonderedie Tierpatenschaft ans Herz
legen. 100 Prozent Ihres Geldes kommen direkt Ihrem Patentier zugute.
Übrigens ist eine Tierpatenschaft auch eine tolle Geschenkidee für Ihre
Liebsten. Verschenken Sie das schöne Gefühl, etwas Gutes getan zu haben,
anstelle unnötiger oder unpassender Weihnachtsgeschenke!
Besuchen Sie doch einfach auch mal ein Tierheim der Stiftung in Ihrer
Nähe, informieren Sie sich, lernen Sie die Tiere kennen.Verbringen
Sie eine informative und auch schöne Zeit – am besten mit der ganzen
Familie! Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie den vielen Tieren
mit Ihrem Beitrag eine „Stimme“ verleihen würden und wünsche Ihnen
besinnliche und schöne Festtage. Denken Sie an die Tiere, werden Sie Pate!
Ihre Francés Herrmann 
Francés Herrmann, Leistungssportlerin und
Botschafterin der Stiftung Tier und Natur Spenden Sie bitte jetzt für Tiere in Not! Ich möchte helfen Erzählen Sie anderen von unserem Artikel in der Welt am Sonntag Unser Spendenkonto:
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Katzenstation Netzschkau – Mietzies neues Leben
Stille, endlich!
Vorsichtig schaue ich unter der Decke vor und schleiche in Richtung Ausgang. Eine kleine Öffnung in der Wand riecht nach Freiheit. Seit Stunden sitze ich schon in meinem Versteck und harre aus. Keiner von den Zweibeinern ist mehr zu hören. Die Luft ist also scheinbar rein.
Gestern saß ich noch in diesem schrecklichen Käfig. Eine gefühlte Ewigkeit. Die Zweibeiner kamen täglich und machten sauber. Das Futter schmeckte bitter, aber ich hatte danach keine Schmerzen mehr.
Heute früh ging die Käfigtür auf und eine Hand griff nach mir.
Raus, endlich raus aus dem Käfig. Sie trugen mich in ein anderes Zimmer.
Ich fürchtete mich, alles roch nach fremden Artgenossen und ich kannte mich hier nicht aus. Erstmal hab ich mich schnell versteckt. Ich zitterte vor Aufregung und Angst. Fremde Katzen kamen und beschnupperten mich. Manche fauchten auch unfreundlich. Ich roch das Futter, traute mich aber nicht vor, solange ich Geräusche von den Zweibeinern hörte. Dann Stille, endlich.
Die ersten Schritte im neuen Revier. Ich lief vorsichtig und geduckt. Immer an der Wand entlang. Sicher ist sicher. Ich sah Hütten und kleine Häuschen. Sträucher als Deckung und wunderbar viele Bäume zum Klettern. Überall traf ich auf Artgenossen die anscheinend gerne hier leben. So langsam entspannte ich mich und ging sicherer durch die Gegend. So schlimm ist es hier gar nicht, dachte ich so für mich. Ich hab ein warmes Plätzchen und immer was zum Fressen.
Vorher musste ich jeden Tag ums Überleben kämpfen. Mich plagten Würmer und Flöhe,
im Winter war es sehr kalt und ich hatte keinen Ort. Kinder warfen nach mir und die Fahrzeuge der Zweibeiner waren sehr gefährlich, einmal hätte mich fast eins erwischt. Beim Fressen hatte ich unsägliche Schmerzen im Maul. Das ist nun alles vorbei, alles ist gut. Ich habe keine Schmerzen mehr.
Auch wenn um mein neues Revier ein Zaun ist, es ist jetzt mein Zuhause. Niemand verjagt mich mehr. Wir sind hier zwar viele, aber wir können uns gut aus dem Weg gehen. Nur die Zweibeiner sind mir immer noch unheimlich. Allerdings bringen sie täglich frisches Essen und sie lassen mich in Ruhe, also kann ich sie wohl hier dulden.
Wenn es dunkel wird, schleiche ich wieder durch die Öffnung ins Haus. Ich habe meinen eigenen Karton. Da schlafe nur ich, wehe jemand anders besetzt ihn, das gibt Ärger, schließlich bin ich eine Straßenkatze und als solche kämpfen gewohnt. Außerdem gibt es hier genug Schlafplätze für alle.
Ich liebe die Dunkelheit, dann hauen die Zweibeiner ab, keine Ahnung wohin, dann bin ich völlig in Sicherheit. In der Dunkelheit erobern wir Katzen das Haus, es ist dann wie ein eigener Planet, nur für uns. Trotzdem Danke an Euch Zweibeiner und einen lieben Gruß.
Information!
Die Katzenstation ist spezialisiert auf wilde, kranke und alte Katzen. Sie fungiert als Gnadenhof für unvermittelbare Tiere. Alle Katzen die neu in unsere Katzenstation Netzschkau einziehen, werden kastriert, gechipt und geimpft und werden, nach vierwöchiger Quarantänezeit, langsam in die Gruppe integriert, ab dann können sie in das 4000qm große Freigehege. Viele bleiben ihr Leben lang unsichtbar, aber einige tauen auf, werden zutraulich und wissen, dass von uns Menschen keine Gefahr droht. Auf unserem Gnadenhof wohnen derzeit 130 alte, kranke und wilde Katzen. Spenden Sie bitte jetzt für Tiere in Not! Ich möchte helfen Erzählen Sie anderen von unserer Mietzel Unser Spendenkonto:
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Betrunkener ließ Aggressionen an wehrloser Katze aus!
Beziehungsdrama in Cottbus
In Cottbus ereignete sich ein Beziehungsdrama. Der Alkohol floss in Strömen und der Mann verging sich an der Katze der Frau. Selbstverständlich wird er dafür angezeigt und die Frau trennt sich hoffentlich von ihm. Diese Maßnahmen helfen der lieben Katze allerdings nicht mehr. Die Katze wurde zu uns gebracht und uns übereignet. Ihr rechter Oberschenkel ist gebrochen, die linke Hüfte ist ausgekugelt. Die arme Katze muss dringend operiert werden, damit sie zukünftig ein normales Leben, bei einer normalen Familie, verbringen kann.
Ein Fall für den Notfellchen-Fonds
Wir benötigen 800 Euro für die OP Kosten. Bitte helft der Mieze und spendet in den Notfellchen-Fonds. Sie wird es Euch danken. Euer Tierschutzliga Team
Wenn Ihr auch helfen wollt spendet doch bitte. Wir finanzieren uns fast zu 100% aus Spenden und sind auf Euch angewiesen.
Update
Wir haben die kleine misshandelte Katze Dori getauft. Sie ist jetzt in der Tierklinik. Hoffen wir mal das sie wieder auf die Beine kommt.
Wenn Sie interesse haben Dori zu adoptieren, klicken Sie auf den Button. Ich interessiere mich für Dori
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Update
Die misshandelte Dori durfte heute die Tierklinik verlassen. Die OP war erfolgreich und Dori steht schon wieder auf 4 Pfoten und läuft. Auch ihre seelischen Wunden heilen und sie genießt Streicheleinheiten.
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Happy End für Lilly
HERRENLOSE HÜNDIN VOM RASTPLATZ AN DER A15 GERETTET
Im September wurde eine junge Mischlingshündin vom Rastplatz Eichower Fließ/Dubje an der A15 in Fahrtrichtung Berlin gerettet. Irgendjemand hatte sie wohl einfach dort ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Leider wollte die Hündin sich nicht einfangen lassen und so wurde sie eine Woche lang angefüttert, damit sie Vertrauen gewinnen konnte.
Der Rastplatz ist nach hinten hin mit einem Zaun begrenzt und zur Autobahn hin offen, daher konnte die Hündin nicht fliehen und es bestand die Gefahr, dass sie auf die Autobahn gerät, wir machten uns große Sorgen und wichen nicht von ihrer Seite. Nach langem Warten, bei 30 Grad Hitze und auf der Lauer liegend im Dornengebüsch, konnten unsere Mitarbeiter sie endlich mit einer Lebendfalle einfangen. Wir alle waren froh der Hitze zu entkommen und die scheue Hündin sah auch ganz zufrieden aus. Sie war nicht krank aber ziemlich unterernährt und so kam die kleine erst einmal zu uns ins Tierschutzliga-Dorf und wurde dort liebevoll aufgepäppelt.
Schon nach kurzer Zeit interessierte sich eine nette Familie für unsere zarte Lilly-Fee und nach dem sich alle beim Gassigehen kennengelernt haben, ging es für unsere Autobahn-Lilly mit Volldampf in ein neues Leben bei einer Familie die sie liebt. Erzählen Sie anderen von Lilly Unser Spendenkonto:
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Mehr Gutes tun für Tier und Natur
Drei Vereine setzen ein Zeichen für den Tierschutz:
Schon seit den frühen 1990er Jahren arbeiten die drei Vereine Tierschutzliga in Deutschland e.V., Abandonner e.V. und Tiere in Not e.V. mit ihren insgesamt neun Tierheimen und Auffangstationen für Haustiere erfolgreich zusammen.
Um sich für die Zukunft noch besser aufzustellen, haben sie sich nun zu einer starken bundesweiten Gemeinschaft zusammengeschlossen: die Stiftung Tier und Natur mit Sitz in Neuhausen an der Spree. In den drei genannten Vereinen leisten seit über 20 Jahren engagierte Tierschützer, Mitarbeiter, Ehrenämtler und Spender ihren Beitrag zum Schutz von Tieren. Mit viel Engagement haben sie an der Entstehung von Tierheimen und Auffangstationen in ganz Deutschland mitgewirkt. So sind unter anderem das große Tierschutzliga-Dorf in der Nähe von Cottbus in Brandenburg, das Tierheim Wollaberg in Bayern, das Tierheim Unterheinsdorf in Sachsen und ein Gnadenhof in Niedersachsen entstanden. In der Stiftung sind unterdessen 80 Mitarbeiter beschäftigt.
Spenden Sie bitte jetzt für Tiere in Not! Ich möchte helfen Durch die langjährige intensive Zusammenarbeit der zusammengeschlossenen Tierheime und Auffangstationen haben sich inzwischen einige spezialisierte Einrichtungen herausgebildet. So ist das Tierschutzliga-Dorf auf traumatisierte Hunde fokussiert, der Gnadenhof in Wardenburg auf Pferde. Aus den ländlichen Tierheimen werden Katzen in die Großstadt gebracht, um sie besser vermitteln zu können. Nur äußerst selten müssen Tiere aus Platzmangel abgewiesen werden. Tiere in Notsituationen werden allerdings immer aufgenommen – dies ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Tierheimen. Damit der Aufenthalt in den Tierheimen für die Tiere kein negatives Erlebnis ist, gibt es zudem nur in begründeten Ausnahmefällen eine Einzelhaltung. Der Zusammenschluss als Stiftung bringt viele Vorteile mit sich: Die bisherige Arbeit wird durch die neue Organisations- und Rechtsform langfristig gesichert, Rahmenbedingungen werden verbessert, Synergieeffekte geschaffen und finanzielle Möglichkeiten besser ausgeschöpft – zum Beispiel können durch den Zusammenschluss der Vereine merklich Verwaltungskosten eingespart werden.
Durch Transparenz und Interaktion soll eine breite Öffentlichkeit für den Schutzgedanken mobilisiert werden. Der Schutz soll sich jedoch nicht nur auf eine artgerechte Haltung und Behandlung von Haustieren beziehen, sondern auch den Belangen von Nutztieren gelten. Die Erweiterung der Wirkungsfelder kann nur in ganzheitlicher Ausrichtung erfolgen. So spannt die Stiftung einen großen Bogen und wendet sich neben dem eigentlichen Tierschutz auch gezielt übergeordneten Themen wie der Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Lebensräume der Tiere zu.
Unter dem Dach der Stiftung werden zwei wichtige aktuelle Themenkomplexe miteinander verknüpft, die uns alle betreffen – Tier und Natur. Damit unterstützt die Stiftung gezielt Konzepte für den Tier- und Naturschutz, die Mensch und Tier gleichermaßen dienen. Tiere zu schützen und die Natur zu bewahren, bedeutet zugleich, die eigenen Lebensräume und die natürlichen Ressourcen zu schonen und so die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Erzählen Sie anderen von der Stiftung Unser Spendenkonto:
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Haustiere zu Weihnachten?
Tiere als Weihnachtsgeschenk für die Kleinen …
Wie jedes Jahr zu Weihnachten gibt es in vielen Familien den Wunsch nach einem besonderen Geschenk. Ein Haustier muss es sein. Klein, niedlich und so günstig wie möglich. Wir wollten ja schon immer mal einen Hund, warum nicht gerade an Weihnachten einen kaufen? Wenn man jetzt kurz vor den Feiertagen einen Blick in diverse Internetportale wirft, meint man, es gäbe einen Ausverkauf an Tieren aller Art. Speziell Hunde- und Katzenwelpen werden in Hülle und Fülle angeboten.
Die teuren Billigwelpen der Hundemafia
Die online angebotenen Haustiere gibt es zu einem (vermeintlich) unschlagbaren Preis. Wen interessiert es da schon, wo genau der kleine Welpe herkommt? Dass er meist aus dem Ostblock stammt, aus einer Vermehreranlage, ist nicht so wichtig. Wer schaut da schon genau hin? Muttertiere werden in winzigen Käfigen gehalten, voller Dreck und Kot, mit schlechtem Futter und ohne Sonnenlicht. Meistens kommen sie nie aus diesen Käfigen heraus. Trotz Aufklärung in Medien und Internet – der Handel mit sogenannten „Wühltischwelpen“ boomt. Speziell auf dem Internetportal „Ebay Kleinanzeigen“ wird man sofort fündig. Eine Handynummer, ein Treffen am Parkplatz, Übergabe aus dem Kofferraum und der Rassehund zum Schnäppchenpreis gehört Ihnen. Allerdings ist auch die Hundemafia schlauer geworden. Da es doch schon einige Menschen gibt, die skeptisch geworden sind, bieten die Händler ihre Hunde nun zu einem hohen Preis an. Was viel kostet kann ja kein „Billig-Welpe“ sein …
Das ist die neuste Abzocke:
Ich kam vor Kurzem in das Wartezimmer unseres Tierarztes. Dort saß eine Frau, total aufgelöst und sie weinte. Sie hatte einen Old English Bulldog Welpen dabei, momentan der Modehund schlechthin. Maximal 6 Wochen alt, nur Haut und Knochen, völlig apathisch. Auf meine Frage, wo sie ihn her habe, kam die Antwort: „Internet“. Sie hatte 400 € angezahlt, ohne den Welpen vorher gesehen zu haben. Man hatte ihr nur ein Foto gezeigt. Als sie ihn aus der Wohnung abholte, merkte sie schon, dass etwas nicht stimmen kann. Aber sie hatte ja schon das Geld angezahlt. So bezahlte sie auch noch die restlichen 600 € und der nächste Weg war, zwei Tage später, in die Tierartzpraxis. Der Welpe verweigerte die Nahrung und trank auch nichts. Der kleine Mann hat es nicht geschafft, trotz intensiver tierärztlicher Betreuung. Er war viel zu jung, schwach und voller Darmparasiten. Und nebenbei – die Tierarztrechnung war kein Schnäppchen mehr. Kein verantwortungsvoller Züchter würde sein Tier so jung und krank abgeben. An dieser Stelle könnte man noch viele solcher Beispiele schreiben.
Sollten sie nun vorhaben, sich ein Tier aus dem Tierschutz zu holen oder von seriösen Züchtern, dann sollten sie sich über folgende Punkte im Klaren sein: So ein Welpe kann alles durcheinander bringen Die Kinderaugen leuchten, wenn so ein niedliches Tierbaby unterm Weihnachtsbaum sitzt. Aber die Freude vergeht schnell, wenn die mit der Tierhaltung verbundenen Pflichten in den Vordergrund treten. So ein Hundewelpe ist nicht stubenrein, macht Sachen kaputt und muss erst erzogen werden. Das alles braucht Zeit und Geduld. Und vor allem an den Weihnachtsfeiertagen liegen oftmals die Nerven von Frauchen und Herrchen blank, bei all dem Einkaufsstress, dem Verpacken und Vorbereiten. Wenn jetzt noch ein unruhiges Tier seine Bedürfnisse fordert, dann wird die Sache schnell zu einem Problem.
Muss es denn wirklich genau an Weihnachten ein Haustier sein?
An den Feiertagen kommt die ganze Verwandtschaft zu Besuch, oder umgekehrt. Das bedeutet für alle Beteiligten Stress. Und mittendrin ist ein kleines Tierbaby, welches noch gar nicht angekommen ist und sich ständig auf neue, fremde Situationen und Menschen einstellen muss.
Machen Sie sich schlau!
Informieren Sie sich bitte vorher, welche Lebensgewohnheiten Ihr gewünschtes Tier hat. So sind zum Beispiel Hamster und Mäuse nachtaktiv. Kaninchen und Meerschweinchen sollte man nicht einzeln halten. Wohin im Urlaub mit dem Tier? Auch über die Haltungskosten sollte man sich informieren. Jährliche Impfungen, Entwurmungen, Versicherung und Tierarztbesuche im Krankheitsfall sollten ins Familienbudget passen. Wenn im Familienrat beschlossen wurde, dass ein Tier ins Haus kommt, sollte genau vorher festgelegt werden, wer für welche Bereiche verantwortlich ist. Kindern kann man nicht die alleinige Verantwortung für ein Haustier übertragen. Schlußendlich bleibt diese bei den Eltern hängen. Darüber muss man sich vorher im Klaren sein. Mehr zu den Überlegungen, welches und ob ein Haustier einziehen sollte, finden Sie im Ratgeber “Ich will ein Haustier …”
Mit Tierheimhunden Zeit verbringen als Entscheidungshilfe
Um festzustellen, ob der Wunsch nach einem eigenen Haustier wirklich von allen Familienmitgliedern unterstützt wird, gehen sie doch mal ins Tierheim und regelmäßig mit den Hunden Gassi oder fragen Sie, ob Sie und Ihr Kind helfen dürfen bei der Versorgung der Tierheimtiere und Reinigung der Unterkünfte. Und dies nicht nur bei schönem Wetter.
Clevere Geschenkidee: ein Gutschein
Wenn das alles im Familienrat beredet wurde und der Wunsch nach einem Haustier gerade zur Weihnachtszeit doch größer wird, dann verschenken Sie doch einen Gutschein über das gewünschte Tier. Dann hat man nach den Feiertagen Zeit, sich alles in Ruhe anzuschauen und vorzubereiten für das neue Familienmitglied. Und am besten kommen Sie dazu in ein Tierheim. Dort bekommen Sie Beratung und Tipps kostenlos dazu und haben jederzeit einen Ansprechpartner.
Wir vermitteln übrigens 14 Tage vor und nach Weihnachten keine Tiere. Wir möchten nicht, dass sie als unüberlegte Geschenke unterm Baum sitzen und hinterher wieder abgeschoben werden, nur weil man sich der Tragweite nicht bewusst war.
Lesen Sie zu diesem Thema auch den Ratgeber „Weihnachten ohne Stress für Haustiere“
Ihre Andrea Thomas
(Leiterin des Tierheimes Unterheinsdorf) Informieren Sie andere über Tiere als Weihnachtsgeschenk! Unser Spendenkonto:
Tierschutzliga Stiftung
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BIC: BFSWDE33MUE
Verwendungszweck: Weihnachtsspende
Hope ist angekommen
Die Ines hat uns gestern eine Auslandsaufnahme-Spende überwiesen. Sie wollte, dass wir einen großen, schwarzen Hund retten. Ihr Name sollte Hope sein. Wir präsentieren: HOPE
Hier ist sie. Sie kommt noch im Dezember. Sie lebte seit 7 Jahren im 4000 Hunde-Riesentierheim, seit Januar in unserem Kooperationstierheim in Belchatow. Sie soll inzwischen 12-13 Jahre alt sein und ist einfach ein Traum.
Danke Ines. Spenden Sie bitte jetzt für Tiere in Not! Ich möchte helfen
Update
Hope befindet sich nun bei uns im Tierschutzliga-Dorf. Zuerst musste sie gebadet und geschoren werden.
Nun zeigt der liebe Hund seine volle Schönheit.
Erzählen Sie anderen von unserer Hope. Unser Spendenkonto:
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Verwendungszweck: Notfellchen-Fonds Bitte helfen Sie uns!!!












