Der Winter in Osteuropa ist für viele Tiere lebensbedrohlich – besonders für alte, geschwächte oder schutzlose Hunde. Aktuell warten sechs Hunde aus Rumänien und Ungarn in Sheltern auf ihre Rettung. Kälte, Nässe und mangelhafter Schutz machen jeden Tag zu einem Kampf ums Überleben.
Unter ihnen ist der etwa 13-jährige Rüde Yuki, deren Körper von den Jahren gezeichnet ist. Die eisigen Temperaturen, harte Böden und fehlende Wärme setzen ihr stark zu. Für ältere Hunde wie ihn ist der Winter kaum zu ertragen – jeder weitere Monat dort kann zu viel sein.
Alle sechs Hunde tragen schwere Schicksale mit sich. Die Geschichten sind alle anders, und doch so ähnlich:
Hündin 1 (8 Jahre) hat mit dem plötzlichen Tod ihres Vorbesitzers alles verloren und war von heute auf morgen auf sich alleine gestellt.
Die beiden Brüder Rüde 3 und Rüde 4 sind gerade einmal zwei Jahre alt und mussten wochenlang auf der Straße überleben – ohne Schutz, ohne regelmäßiges Futter und bei eisigen Temperaturen.
Hündin 2, ebenfalls erst 2 Jahre alt, musste auch alleine draußen leben, da sie niemand wollte und sich niemand um sie kümmerte. Sicherheit kannte sie nicht.
Auch Rüde 2 (5 Jahre) hat bereits früh die grausame Seite des Lebens kennengelernt. Er lebte lange Zeit an der Kette – ohne Freiheit, ohne Nähe, ohne Zuwendung. Ein Leben, das kein Hund verdient.
Und dann ist da noch der 13-jährige Yuki. Schwach und vom Leben gezeichnet – aber sein Herz ist voller Liebe.
Trotz allem haben diese Hunde eines nicht verloren: den Willen zu leben. Sie hoffen darauf, endlich gesehen zu werden, Schutz zu erfahren und ein Leben in Würde führen zu dürfen. Damit diese Hunde überhaupt eine Chance auf ein eigenes Zuhause bekommen, müssen sie dringend nach Deutschland reisen – ins Tierheim Unterheinsdorf. Nur dort können sie medizinisch versorgt, vor der Kälte geschützt und überhaupt erst vermittelt werden.
❤️ Vielen Dank – im Namen der sechs Hunde und des gesamten Teams der Tierschutzliga Stiftung Tier und Natur.
Erzählen Sie anderen von den 6 Hunden aus Ungarn und Rumänien!
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