Wie bricht man eine Seele?

Der 1,5-jährige reinrassige Schäferhund Tibor sollte zum Schutz- und Wachhund ausgebildet werden. Zusammen mit seinem Bruder wurde er als Welpe gekauft und bekam dann die harte Hand seines „Ausbilders“ zu spüren.

Wer nicht spurt muss sterben

 Mit Gewalt sollte er erzogen werden. Am Wochenende geschah dann das Unglück. Die beiden unausgelasteten Hunde befreiten sich aus ihrem Zwinger und griffen einen anderen Hund an. Der Besitzer ging dazwischen und verprügelte beide Schäferhunde. Tibor brachte er dann zum Tierarzt – nicht etwa um ihn behandeln zu lassen – sondern um ihn zu töten. Der wütende Besitzer verlangte vom Tierarzt eine sofortige Euthanasie, weil der Hund nichts taugt.

Der Tierarzt griff ein

Der Tierarzt übernahm Tibor sofort und auch sein Bruder ist nun in Sicherheit. Tibor ist nun bei uns im Tierschutzliga-Dorf und kriecht vor lauter Angst nur noch auf dem Boden rum. Tibor schaut auch nicht zum Menschen hoch, offensichtlich hat er Angst vor Schlägen. Tibors Seele ist gebrochen und bis dieser Hund dem Menschen wieder vertrauen kann, wird viel Zeit vergehen – wenn es überhaupt klappt.

Jetzt braucht es viel Geduld

Wir werden natürlich alles versuchen um aus diesem Hund wieder eine glückliche Seele zu machen. Mit viel Geduld und Hundetrainingsstunden. Bis es soweit ist suchen wir Paten für Tibor. Tierliebe Menschen die mit einem monatlichen Spendenbeitrag für seine Trainingsstunden, seine Tierarztkosten und seine Versorgung auskommen. Jeder Pate erhält eine Patenschaftsmappe und regelmäßige Informationen zu Tibor.
Bitte helft dem Hund und heilt seine Seele

Update 05.02.2018

Tibor fasst langsam Vertrauen. Nele hilft ihm dabei.

Erzählen Sie anderen von diesem traurigen Fall!

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Impressionen von Wardenburg

Nicht nur Hunde und Katzen geraten in Notsituationen, sondern auch Großtiere wie Pferde, Ponys und Esel. Ein gewöhnliches Tierheim kann diese Tiere nicht aufnehmen, denn es existieren dort lediglich Käfige und Zwinger für Kleintiere, aber keine Ställe und Weiden. Für diese großen Tiere haben wir auf dem Tierschutzhof Wardenburg mit 3,5 ha Grund eine wunderschöne Unterkunft eingerichtet.

Hutch – vor zwei Jahren bin ich hier eingezogen

Unserem Hutch geht es trotz seiner nun ca. 17 Jahre recht gut. Ein bisschen merkt man ihm das fortgeschrittene Alter aber nun doch an. Er wirkt allgemein zarter. Es gibt Tage, an denen er keine Lust auf ausgedehntere Spaziergänge hat und für die tägliche Abendrunde vor dem Schlafen müssen wir ihn austricksen ;-). Auch unsere kleinen Wochenendwanderungen sind ihm manchmal zu anstrengend. Dann ist es gut, dass wir seinen Wagen dabei haben, in dem er sich zwischendurch ausruhen kann, und wir trotzdem alle zusammen unterwegs sein können.

Sehr scheue Elvira

Die kleine Elvira wurde im Herbst bei einer Kastrationsaktion eingefangen. Sie war noch etwas zu jung um kastriert zu werden, aber sie konnte sich kaum mehr an Kontakt mit Menschen gewöhnen. Trotzdem haben sich liebe Menschen gefunden, die ihr ein Zuhause geben. Nach der Eingewöhnungszeit wird ihr das Gelände einer großen Gärtnerei zur Verfügung stehen. Elvira hat Glück gehabt.

Bitte helfen Sie uns!!!

2018-01-16T11:05:47+01:00
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