Wir haben ein Zuhause
Liebe Menschen haben uns mit zu sich nach Hause genommen. Leider sind noch viele unserer Hunde- und Katzengefährten im Tierheim zurückgeblieben. Auch sie wären glücklich, wenn sie wie wir ein neues liebevolles Zuhause finden könnten oder zumindest einen netten Menschen, der sie mit einer Patenschaft unterstützt.
Garfield
Liebes Team von Tierschutzligadorf,
schon über ein Jahr ist vergangen, seit Garfield bei uns einzog. Bereits nach einer Woche habt ihr angerufen und gefragt, ob alles in Ordnung ist und wir noch leben. Und ich muss sagen: er hat sich toll entwickelt! Nichts ist mehr übrig von dem fauchenden, knurrenden und beißenden Kater.
Er bewegt sich schon seit langer Zeit sehr selbstsicher durch die Wohnung, findet die Badewanne toll und hat einen riesen Spaß am Balkon. Einmal hat er durch das Netz hindurch sogar einen Vogel gefangen! Wir haben keine Ahnung, wie das passieren konnte. Da kam wohl aus Versehen das Raubtier durch. Ich muss gestehen, er hat das auch wirklich sehr gut gemacht. Es hat keinen Wimpernschlag gedauert. Vögelchen musste also wenigstens nicht unnötig leiden.
Garfield schläft auch gerne unter der Bettdecke. Die Kopfnüsse sind immer noch so hart, wie damals und er wird sich das wohl auch nicht abgewöhnen. Aber es ist schließlich ein Zeichen der Zuneigung. Das kann man schon mal deutlich rüber bringen.
Manchmal stellt er sich etwas dusslig an. Da wird durchaus mal eine Wand oder Tür mitgenommen. Das macht ihn aber nur umso liebenswerter. Und sein zartes Stimmchen! Er klingt wie ein Katzenbaby, nur 10x lauter.
Anbei sende ich euch noch ein paar Bilder von diesem kleinen tollpatschigen Katertier.
Viele Grüße
D. Stelling

Richards Tagebuch – 23.06.2015
Richards erster Gang zum Klo, Richard ist gerade nicht wirklich müde und macht sich zum ersten mal auf zum Klo. Da müsst ihr nicht wirklich dabei sein. Also, schönen Feierabend.
Richards Tagebuch – 19.06.2015
Richard mag seine Tante Hexe. Kaum traut man sich raus kommt die doofe Tante Hexe. Und Vroni sagt ich soll höflich sein. Pah…
Richards Tagebuch – 10.06.2015
Sie nannten ihn Richard Löwenherz. Die einen gehen, die anderen kommen. Es reißt nicht ab. Neuzugang im Tierheim. .. eine Handvoll Katze… lag neben ihrer überfahrenen Mutter. . Anfragen bitte erst in 10 Wochen. Jetzt muß der Kleine erst einmal die Flasche bekommen.
Kasperle

Liebe Tierschutzligadorf -Bewohner,
ich wohne nun schon viele Jahre nicht mehr bei Euch. Trotzdem will ich mich mal melden.
Ich unternehme ganz viel mit meinem Frauchen – zu Pfote, mit dem Rad oder dem Auto. Es ist so schön, dass ich immer mit dabei sein darf. Und das allerschönste ist, mein Frauchen ist seit Anfang des Jahres immer zu Hause. Da werde ich nun von früh bis abends ausgiebig verwöhnt. Ich glaube ich bin ein Prinz.
Frauchen hat auch einen kleinen Garten. Da sitze ich gern auf meinem Ausguck. Eigentlich ist das ein Sandkasten. Für mich aber ein Aussichtsplatz. Von dort oben habe ich alles unter Kontrolle.
Zum Muttertag habe ich mit Frauchen einen Ausflug ins Erzgebirge gemacht. Wir waren in einem Wildpark. Angeleint durfte ich da mit rein. Oh man war das spannend. So viele unbekannte Gerüche. Ich war ganz zapplig und aufgeregt. Ich hatte dort ganz nahen Kontakt mit Tieren, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte. Die meisten waren viel größer als ich. Aber ich bin ja schließlich ein Mann und mutig. Da bin ich schon ein bissel auf Tuchfühlung gegangen.
Viele Grüße an alle von Kasperle (Kasperek) mit Frauchen

Panther
Wir können Tränen vergießen, weil er gegangen ist oder wir können lächeln,
weil er gelebt hat.
Wir können unsere Augen schließen und beten dass er zurückkommen wird oder
wir können Augen öffnen und sehen was von ihm geblieben ist.
Unser Herz kann leer sein weil wir ihn nicht mehr sehen können oder es ist
voll von der Liebe die er mit uns geteilt hat.
Wir können dem Morgen den Rücken drehen und im Gestern leben oder wir können
dankbar für das Morgen sein, eben weil wir das Gestern gehabt haben.
Wir können immer nur daran denken, dass er nicht mehr da ist, oder wir
können die Erinnerungen an ihn pflegen und ihn in uns weiterleben lassen.
Wir können weinen und unseren Geist verschließen, leer sein und uns abwenden
oder wir können tun was er wünschen würde:
Lächeln, die Augen öffnen, lieben
und weitermachen…
Wir wissen nicht, wie alt Panther wirklich war, als wir ihn damals im Februar 2011 aus dem eiskalten, völlig verdreckten und vermüllten Zimmer seiner verstorbenen Besitzerin holten. Mit Sicherheit war er damals schon uralt. Verwahrlost, krank, abgemagert und schwach kam unser Pantherchen zu uns. Er erholte sich dank der Medikamente und Fürsorge und lebte sich gut bei uns ein. Mehrmals versuchten wir ihn zu vermitteln. Doch immer wieder wurde Panther wegen Unsauberkeit zurück gebracht. Wir entschieden – Panther soll für immer bei uns bleiben und sein Lebensabend hier genießen. Und Panther dankte es uns jeden Tag. Er hatte so viel Liebe zu geben, so ein unendliches Vertrauen zu uns.
Doch seit dem Wochenende verließen Panther die Lebensgeister. Er wurde immer müder und schließlich schlief er friedlich für immer ein.
Wir sind froh, dass wir unser Pantherchen bis zum Schluss begleiten konnten. Er wird uns fehlen … der kleine pechschwarze Stummelschwanz-Panther.

Gino
Hallo liebes Tierschutzligadorf-Team,
heute möchte ich mal wieder von Gino berichten, den wir vor 3 1/2 Jahren adoptiert haben. Am 1. Mai waren wir in den Abendstunden nicht zu Hause und Gino war im vermeintlich ausbruchsicheren Garten unseres Hauses. Der Zaun hat eine Höhe von 1,60 m und Gino ist ein kleiner Hund mit kurzen Beinen. Auch die Abstände der Zaunlatten sind sehr eng. Als wir nach Hause kamen war Gino verschwunden. Wir konnten uns nicht vorstellen, daß er weggelaufen ist und so suchten wir das ganze Grundstück ab, leuchteten in jeden Winkel aber Gino war nicht da. So fuhr uns dann ein gewaltiger Schreck in die Glieder und wir gingen ihn suchen.
Wir liefen bis ca. 24.00 Uhr die gängigen Gassi-Runden ab und riefen nach ihm aber wir fanden ihn nicht. Ich rief dann in der Nacht Frau Stange an, die mir riet die Polizei und die Jäger zu verständigen, was ich auch tat. Dann meldete ich unseren vermissten Hund bei Tasso, die haben extra eine 24-Stunden-Hotline für solche Notfälle. Der Mann von Tasso riet mir das Hoftor über Nacht offen zu lassen und eine Decke von Gino vor die Tür zu legen, wegen dem Geruch. Ich stellte dann noch eine Wasserschüssel dazu und ging zu tiefst beunruhigt nach oben. Mein Lebensgefährte suchte währenddessen weiter nach Gino.
Gegen 2.00 Uhr früh saß ich dann auf dem Balkon unseres Hauses und lauschte in die Nacht und rief ab und zu mal nach Gino, als ich plötzlich im Hof seine Steuermarke klappern hörte. Ich rief nach ihm und rannte die Treppe hinunter und da war er !!! Mir fielen riesige Felsbrocken vom Herzen, als ich ihn sah. Gino schoß wie ein Blitz ins Haus. Er war so dreckig und unangenehm riechend, als wenn er Tage lang unterwegs gewesen wäre. Ich rief dann meinen Lebensgefährten an, daß er nach Hause kommen soll. Gino bekam erst mal eine lauwarme Dusche und dann legte er sich sofort auf seinen Platz und schlief ein.
Am nächsten Tag begutachteten wir noch mal unser Grundstück, aber es ist uns ein Rätsel wie Gino ausreißen konnte. Außerdem fiel uns auf, daß Gino auf drei Beinen die Treppe hinunter humpelte. Wir fuhren dann zur Tierärztin, welche uns zeigte, daß Gino sich eine Kralle angebrochen hatte. Sie schnitt die Kralle an der Bruchstelle ab und Gino bekam noch eine Antibiotikaspritze. Das ist jetzt über eine Woche her und er läuft wieder gut. Auch war er psychisch angeschlagen, er fraß schlecht und war sehr ruhig. Die Tierärztin meinte aber, daß braucht halt ein paar Tage und sie hatte recht. Jetzt ist er wieder der alte.
Wir wissen jedoch nicht, was mit ihm passiert ist als er weg war und wie er sich verletzt hat und warum er so in sich gekehrt war, geschweige denn wie er das Grundstück verlassen konnte. Der Zaun ist zu hoch und das Tor war abgeschlossen, es kann ihn auch keiner raus gelassen haben. Wir haben auch keine Buddelstelle gefunden, wo er unterm Zaun hätte durchschlüpfen können.
Also liebe Tierfreunde unterschätzt Eure Hunde nicht, wenn Ihr sie allein auf dem Grundstück laßt. Wir haben unsere Konsequenz gezogen, wenn wir nicht da sind und Gino nicht mitnehmen können, bleibt er in Zukunft im Haus, damit so etwas schreckliches nicht noch mal passiert. Wir sind so froh, daß Gino wieder da ist und möchten sowas nicht noch mal erleben.
Liebe Grüße von Familie Chum/Stopperka aus Bernsdorf

Angel

Hallo liebes Tierschutzteam,
jetzt muss ich aber mal wieder etwas von mir hören lassen, lang genug ist es ja her. Mir geht es sehr gut. Es gibt immer etwas neues zu entdecken. Und sei es, wie meine Hundebox von innen geöffnet werden kann oder ob ich durch das Treppengitter passe nachdem ich die Hundebox geöffnet habe. Da die Treppe oben durch eine Schutztür gesichert ist, komme ich ja sonst nicht an das Futter von Dexter, den Katze oder dem Pferd. Mir schmeckt einfach alles.
Seit eineiger Zeit besuche ich die Hundeschule. Die Begleithundeprüfung habe ich erfolgreich abgelegt. Zur Fitness mache ich Mobility. Das ist eine stark abgeschwächte Form von Agility. Für mich werden die Hindernisse extra ganz nach unten gelegt, damit ich gemütlich darüber steigen kann. Ich würde auch springen, aber das ist nicht gut für meine Beine. Da passt mein Frauchen gut auf.
Zusätzlich laufe ich im Leistungskurs für die Bronze Medaille. Das ist noch etwas anspruchsvoller als die Begleithundeprüfung. Alles ist viel genauer und schwieriger. Vielleicht schaffe ich es ja bis Gold.
Nebenbei mache ich noch Mantrailing. Dabei versteckt sich ein „Opfer“ und wir müssen die Fährte aufnehmen und es suchen. Dazu schnuppern wir an einem Gegenstand der Person. Wenn wir das Opfer gefunden haben gibt es Leckerli. Das ist toll. So bin ich immer beschäftigt.
Nicht zu vergessen das Spielen mit meinem Frauchen und meinen Kumpels und die Streicheleinheiten. Außerdem fahre ich sehr gerne Auto. Wenn mein Frauchen nicht aufpasst, bin ich ganz schnell im Kofferraum. Könnte ja sein, dass wir wegfahren.
Seit einiger Zeit habe ich ein orthopädisches Hundekissen. Da liege ich sehr bequem und das liebe ich sehr. Auch kämmen und bürsten lasse ich mich sehr gerne. Am liebsten lege ich mich dabei ganz bequem hin und schlafe ein. Ich muss mir ja keine Gedanken machen, wie mein Frauchen überall hinkommt.
Ich mache auch so manchen Unsinn, aber da möchte ich nicht so unbedingt drüber reden. Ihr seht, ich fühle mich rundherum wohl und bin doch ein ganz gutes Beispiel dafür, dass auch ein Hund mit Handycap ein schönes Leben haben kann. Jetzt weiß ich nichts mehr zu berichten.
Bis bald, Eure Angel
Bei Angel ist der Name Programm. Sie ist eine Seele von Hund und es hätte mir nichts Besseres passieren können, als sie zu bekommen. Ich würde sie für nichts in der Welt hergeben. Auch wenn vor dem Engel manchmal ein großes „B“ steht. Auf einem Bild könnt ihr sehen, wie Angel durchaus in der Lage ist, bei ihrem großen Geschäft noch akrobatische Übungen zu machen.
Liebe Grüße Susanne Schaffrath

Charly und Nelly
Hallo,
hier ist der Charly. Ihr kennt mich vielleicht noch unter dem Namen Ocean.
Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich in mein neues Zuhause nach Bautzen gezogen. Das erste, was meine neuen „Eltern“ gemacht haben, war, mir einen neuen Namen zu geben. Sie fanden, dass Ocean nicht zu mir passt und ehrlich gesagt war ich derselben Meinung. Nun bin ich der Charly und der Name gefällt mir richtig gut.
Anfangs war ich noch alleine, aber nach ein paar Wochen habt ihr, liebe Mitarbeiter, mir meine Spielgefährtin Nelly gebracht. Anfangs war sie noch sehr schüchtern und zurückhaltend, aber mittlerweile ist sie eine aufgeweckte und neugierige Katzendame.
Auch ich habe mich prächtig entwickelt. Meine Familie ist ganz ertaunt, wie groß ich geworden bin. So bringe ich mittlerweile stolze 6 KG auf die Waage. Ja, ihr habt richtig ghört: 6 KG. Aber das ist kein Grund zur Besorgnis, denn auch der Tierarzt gibt keinen Grund zur Sorge. Ich bin nämlich nicht übergewichtig, sondern einfach nur ein großer Kater. Leider hat mein Katzenschnupfen, den ich als Baby hatte, einige kleine Spuren hinterlassen. So bin ich hin und wieder ein bisschen verschnupft oder erkältet, aber mein Tierarzt und meine Familie haben das gut im Griff. Ich fühle mich pudelwohl.
Meine Freundin Nelly ist nicht ganz so groß wie ich, aber in Sachen Unfug machen steht sie mir in nichts nach. Sie ist wirklich sehr neugierig und eine „kleine Wilde“.
Nelly und ich verstehen uns super. Wir spielen, toben, schlafen und fressen sehr oft gemeinsam. Aber am liebsten genießen wir die Streicheleinheiten von Herrchen und Frauchen. Es geht uns einfach richtig gut.
Anbei findet ihr ein paar Fotos von uns beiden.
Viele Grüße aus Bautzen senden
Charly und Nelly

Olli jetzt Bolek
Liebes Tierschutzligadorf-Team,
Nachdem am 19.12.2014 Bolek bei uns eingezogen ist, ist bei uns viel passiert.
Sammy und Bolek sind innerhalb kürzester Zeit richtig gute Kumpels geworden. nur einmal ist es eskaliert und Sammy hat eine kleine Schramme davon getragen. Wobei Bolek gewarnt hat und Sammy einfach so naiv wie er ist, das als Spielaufforderung aufgenommen. Seit dem ist nie wieder was passiert. Auch nicht wenn Fressen oder Spielzeug im Spiel ist. Die beiden Teilen alles Brüderlich. Auch Draußen gibt Bolek Sammy die Ruhe und Sicherheit, die der kleine auch braucht. Es klappt sehr gut und Sammy sieht, dass Bolek keine Angst hat und er ja auch keine haben braucht. Auch ist Sammy viel ruhiger geworden und flippt nicht mehr so aus, auch das eine gute Wendung Dank Bolek.
Auch das Alleinebleiben klappt super. Manchmal glauben wir, dass die beiden froh sind, wenn wir gehen und sie ihre Ruhe haben. Dann liegen sie gemütlich auf unserem Bett und kuscheln. Kuscheln ist bei Bolek das richtige Schlagwort, er ist lieb es bei uns zu lieben und sich kraulen zu lassen. Auch sucht er immer Körperkontakt.
Wir festgestellt, dass Bolek ein richtiger Balljunkie ist und er ist schnell, richtig schnell. Wenn wir den Ball schmeißen, dann ist der Sammy auf halben Wege und Bolek schon auf dem Rückweg. Richtig verrückt. Es macht sehr viel Spaß mit den beiden. Auch haben wir rausgefunden, dass er eher auf Spielzeug fixiert ist. Deshalb arbeiten wir mit ihm in der Hundeschule nur über Spielzeug. Und das klappt sehr gut. Zuerst war ihm die Hundeschule nicht so geheuer. Aber langsam kennt er es und hat auch Spaß. ist und Platz klappt schon ganz gut und Fuß mit Ball sowieso.
Das einzige was noch nicht klappt ist Bolek an der Leine und andere Hunde. Sammy und Issy, die kleine Spitzdame unserer Hundesitterin sind kein Problem. aber andere Hunde. Aber das kriegen wir auch noch hin. Bestimmt!
Wir wollten Ihnen allen noch einmal für Bolek danken. Er hat uns und vor allem Sammy sehr die Lebensqualität erhöht. Er ist genau der Hund, der wir auch gebraucht haben. Vielen Dank für die tolle und kompetente Beratung,
Liebe Grüße
Familie Umerkajew&Ploß und der Zoo






