Wir haben ein Zuhause
Liebe Menschen haben uns mit zu sich nach Hause genommen. Leider sind noch viele unserer Hunde- und Katzengefährten im Tierheim zurückgeblieben. Auch sie wären glücklich, wenn sie wie wir ein neues liebevolles Zuhause finden könnten oder zumindest einen netten Menschen, der sie mit einer Patenschaft unterstützt.
Hunde im Zwinger – Broschüre
Der Hund ist ein hochsoziales Lebewesen. Unter natürlichen Bedingungen würde er mit Artgenossen in einem Rudel zusammenleben und soziale Kontakte pflegen: spielen, kuscheln, gemeinsam jagen, Rudelmitglieder gegen Feinde verteidigen, Welpen aufziehen. Rudelleben bedeutet, im Verbund miteinander zu leben. Dieses tief verwurzelte Bedürfniss nach Gemeinschaft steckt in jedem Hund, auch in Ihrem. Der Anschluss an seine Menschengruppe ist für den Hund lebenswichtig.
Ein Hund aus dem Tierheim – Broschüre
Der Wechsel in ein neues Zuhause ist für jedenHund ein Neuanfang. Die Karten werden neu gemischt, der Hund auf Neustart gesetzt. Dies ist eine Chance, die sich jeder zu Nutze machen sollte, denn jetzt haben Sie die einmalige Möglichkeit, die Regeln aufzustellen. Ab der ersten Sekunde im neuen Heim muss für Sie daher klar sein, was der Hund darf und was nicht.
Baby im Haus – Broschüre
Ab ins Tierheim. Immer wieder wird die geliebte Katze oder der treue Hund ins Tierheim gebracht, weil Frauchen schwanger ist. Die Handlung ist prophylaktisch, denn sie erfolgt aus Sorge um das Baby und beruht auf alten Schauermärchen. Natürlich können Sie mit Baby und Haustieren zusammenleben - wenn Sie einige wenige Regeln einhalten.
Haltung von Meerschweinchen – Broschüre
Meerschweinchen sind gesellige Tiere und müssen mindestens zu zweit gehalten werden, besser zu dritt. Der natürliche Lebensraum befindet sich in den südamerikanischen Hochebenen und Buschsteppen. Hier leben sie in kleinen Gruppen von 3 bis 10 Tieren in Höhlen und Erdbauten. Ein einzeln gehaltenes Meerschweinchen ist einsam und leidet. Auch bei liebevoller Pflege kann der Mensch oder ein artfremdes Tier den Artgenossen nicht ersetzen.
Haltung von Kaninchen – Broschüre
Kaninchen sind gesellige Tiere und müssen darum mindestens zu zweit gehalten werden.In ihrem natürlichen Lebensraum, leben sie in großen Kolonien und graben ihre Wohnhöhlen selbst. Ein einzeln gehaltenes Tier leidet unter der Einsamkeit. Auch bei liebevoller Fürsorge kann der Mensch - oder ein artfremdes Tier - den Artgenossen nicht ersetzen.
Katzenkastration – Broschüre
Zwei Millionen heimatlose Katzen steunen durch Deutschland. Sie leben auf verwilderten Grundstücken oder in verlassenen Gebäuden, in Wäldern und Dörfern. Fälschlicherweise werden sie oft als freilebende Wildkatzen bezeichnet, dabei sind es herrenlose Hauskatzen, die irgendwann einmal ausgesetzt wurden - und deren Nachkommen.
Das richtige Katzenfutter – Broschüre
Katzenfutter, aber welches? Bei den Vermittlungsgesprächen werden wir oft nach dem richtigen Futter für die Katze gefragt. Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Denn es kommt auf die Zutaten an, besonders auf den Fleischanteil. Bei den meisten Billigfuttern liegt der Fleischantei bei unter 10%. Die restlichen 90% sind „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“. Damit sind z.B. zerstoßene Erdnusschalen, Getreideabfälle und vor allem Soja gemeint - das ist Billig.
Langzeitbewohner in polnischen Tierheimen
Gerade komme ich von einem einwöchigen „Urlaub“ in unseren befreundeten polnischen Tierheimen zurück. Bewegte Tage liegen hinter mir, denn obwohl sich auch in Polen sehr, sehr viel in Sachen artgerechter Tierhaltung in den Tierheimen tut, kann man die dortigen Tierheime mit unseren hier nicht vergleichen. Fast 1000 Hunde und über 100 Katzen habe ich dort gesehen, viele von ihnen kannte ich schon, einige sogar schon seit Jahren. Dass ein Hund oder eine Katze sein Leben dort zum Teil über viele Jahre, häufig bis zum Lebensende verbringt, ist in Polen Normalität, denn es gibt dort einfach zu viele, viel mehr Tiere als bei uns in Deutschland im Tierheim.
Immer wieder denke ich an unsere Langzeitbewohner in unseren Tierheimen, die hier bei uns wohl umsorgt, gepflegt, gehegt und wirklich geliebt werden. Sie bekommen bestes Futter, zum Teil Spezialfutter, Medikamente, regelmäßige tierärztliche Versorgung, haben große, beheizte Zimmer, Freiläufe mit Wald- und Sandboden, liebe Gassigeher und Ehrenamtliche, die regelmäßig mit ihnen spazieren gehen, sie knuddeln und mit ihnen schmusen, liebe Pfleger die sich kümmern und immer zur Stelle sind, wenn unseren Lieblingen etwas fehlt…
Die Langzeitbewohner in den polnischen Tierheimen haben fast immer nichts mehr im Leben, nicht einmal einen weichen Liegeplatz, ein bisschen Auslauf oder wenigstens ab und zu mal Streicheleinheiten. Sie sind weggesperrt in Zwingern mit Betonboden, keinen Grashalm bekommen sie mehr unter den Pfoten zu spüren. Außer es kommt ein tierlieber Ehrenamtlicher (auch diese gibt es zum Glück in Polen immer mehr) und holt den Hund aus seinem Zwinger für einen kurzen Spaziergang. Doch dies passiert so selten, häufig gar nicht. Im Winter frieren sie zum Teil schrecklich in ihren kahlen, kalten Hütten, die Knochen tun ihnen weh, Schmerzmittel dagegen gibt es nicht. Sehr oft gibt es Beissereien, denn zu viele Hunde werden auf zu engen Raum zusammen gehalten. Die jungen Starken setzen sich durch, die Alten leiden und häufig sind sie die Opfer tödlicher Beißattacken. Wie oft haben wir schon solche armen Seelen mit zu uns genommen, denn es zerreißt uns jedes mal das Herz. Aber, man kann nicht alle retten…
Auch wir haben nur begrenzte Kapazität und können solche armen Hundenasen nur zu uns holen, wenn wir zum einen den Platz und zum anderen SIE als liebe Spender und Ehrenamtliche haben, die uns helfen, dass wir die Notfellchen hier bei uns rundum wohl umsorgen können.
Erstaunlicherweise finden wir immer häufiger für ehemalige Langzeitinsassen polnischer Tierheime nach kurzem Aufenthalt in unseren Tierheimen doch noch ein liebevolles Zuhause.
Es grüßt Sie recht herzlich.
Ihre Annett Stange
Die Nachfrage nach veganer Kleidung steigt.
Vegan entwickelt sich immer mehr von einem Trend zu einer
ganzheitlichen Lebensweise, die nicht nur den Verzicht auf tierische
Produkte in der Ernährung, son-dern auch bei der Kleidung
beinhaltet. Laut einer TNS Emn-id-Studie würde ein Großteil der
Befragten vegane Kleidung tragen, wenn dadurch gewährleistet
würde, dass keine Tiere getötet wurden.
Die von „das veganmagazin“ in Auftrag gegebene repräsentative
Umfrage des unabhängigen Mei-nungsforschungsinstituts veranlasst
auch die Modebranche zu einem Umdenken.
Die Nachfrage nach veganer Kleidung steigt: 81 Prozent der 1004
repräsentativ Befragten könnten sich vorstellen, vegane Kleidung zu
tragen, wenn keine Qualitätsunterschiede feststellbar sind.
„Vegane Kleidung bedeutet keinen Qualitätsverlust, sondern vielmehr
eine qualitative Steigerung, da an den Fasern des T-Shirts oder der
Bluse kein Blut klebt“, sagt Christi-an Vagedes, Herausgeber von
„das veganmagazin“ und Initiator der Studie. „Die Quälerei und das
Töten von Tieren sind nicht mit einer veganen Einstellung zum
Leben vereinbar.“ 75 Prozent der befragten Personen
gaben an, dass sie nicht wollen, dass Tiere für ihre Kleidung gequält
und getötet werden. Offensichtlich nicht vegane Kleidung beinhaltet
Pelz, Seide oder Leder, aber auch bei Jeans lohnt sich ein zweiter
Blick: Dort sind immer wieder Le -derapplikationen zu finden. „Leder
ist nicht, wie fälschlicherweise an-genommen, ein Abfallprodukt. Im
Gegenteil: Die Rinder werden extra dafür gezüchtet und dann auch
getötet“, so Vagedes. Für Christian Vagedes ist das tragen veganer
Kleidung selbstverständlich geworden:
„Als ich er -fahren habe, dass ich Vater werde, habe ich beschlossen,
mich vegan zu ernähren. Mich allein vegan zu ernähren war mir jedoch
nicht mehr genug, als mir bewusst wurde, dass auch für meine Kleidung
Tiere leiden müssen.“ Im Jahr 2010 grün -dete er die vegane gesellschaft
deutschland e.v. und gibt seit vergangenem Jahr „das veganmagazin“
heraus. Sein Ziel ist es, Menschen alternative Lebensmodelle
aufzuzeigen und dadurch ein Umdenken in der Gesellschaft zu
bewirken. Pflanzliche Stoffalternativen zu Schafwolle, Seide und Co sind
neben reiner Baumwolle, Bana -nenfaser oder Alcantara. „Für die
Industrie sind Textilfasern, die aus Bananenstauden stammen bisher
noch nicht interessant, dabei erin-nert die Bananenfaser an Wildseide
und lässt sich toll verarbeiten“, so Christian Vagedes. Der „Lederer -satz-Stoff“
Alcantara weist eben -falls eine feine Gewebestruktur auf,die in ihrer Optik
Veloursleder ähnelt. „Alcantara wiegt gegenüber echtem Leder nur die Hälfte
und kann sogar in der Waschmaschine gewaschen werden.“
Die Modebranche hat die Zeichen der Zeit ebenfalls erkannt und re -agiert
bereits darauf: Viele Designer, darunter Stella McCart-ney und Vivienne
Westwood, ent-werfen vegane Kleidung, auf der Fashion Week in Berlin
wurde kürz -lich die neue Kollektion des ersten veganen High Fashion Labels
Umasan vorgestellt. „Die Gesellschaft fängt an, deutlich bewusster
zu leben, weshalb vegane Mode immer gefragter wird “, sagt Anja
Umann, Gründerin des Labels Um-asan. Vegane Mode muss nicht gleichzeitig
kostspielig sein: Ein einfaches T-Shirt aus reiner Baumwolle gibt
es, nachhaltig und fair produziert, zu erschwinglichen Preisen auch
bei den großen Modeketten. „Die bewusste Nachfrage nach Produkten, die
garantiert keine tierischen Bestandteile haben, scheint leicht zu wachsen“,
sagt Dr. Hartmut Spiesecke, Leiter der Abteilung Kommunikation, Presse und
Öffentlichkeitsarbeit des Ge-samtverbandes der deutschen
Textil- und Modeindustrie. „Bekleidung mit Komponenten tierischen
Ursprungs muss entsprechend gekennzeichnet sein und ist daher
für Kunden leicht erkennbar. Der Konsument hat die Wahl.“
dear goods_Foto: Lena Reiner, Veganma-gazin
Pressekontakt: Beil² – Die PR-Strategen
GmbH, Franziska Baermann, 040 8821
53225, franziska.baermann@beilquadrat.de
Damit aus Weihnachten keine böse Überaschung wird
Hunde- und Katzenwelpen stehen auf den Wunschzetteln für Weihnachten ganz weit oben. Ein Hund oder eine Katze vom Christkind kann aber schnell zur bösen Überraschung werden, wenn man grundlegende Regeln nicht beachtet. Ein Welpe ist eben keine Puppe, die man nach „dem Auspacken“ einfach in die Ecke stellen kann.













