Hunderentner aus der Katzenstation München

Lieber Pate

Wir geben hier in der Katzenstation nur noch sehr sehr alten und/oder kranken Hunden ein letztes liebevolles Zuhause, sodass es uns sinnvoller erscheint, Ihnen keinen einzelnen Hund als Patentier anzubieten, sondern Ihnen statt dessen die ganze „Rentner-Gang“ zur Patenschaft ans Herz zu legen. Sie würden dann beim jährlichen Bericht Informationen über alle Hunde bekommen und über die Zu- und Abgänge.

Wir bieten immer drei alten Hunden ein letztes Zuhause, mehr Platz haben wir hier nicht

hunderentner muenchen kira

Kira ist mit ihren erstaunlichen 17 Jahren die älteste. 2012 haben wir sie von einem Hof geholt, wo sich niemand um die damals schwerkranke Hündin kümmerte. Bei unkastrierten Hündinnen erhöht sich das Krebsrisiko mit jeder Läufigkeit immer mehr. Deswegen hatte sie mehrere Gesäugetumore. Wir haben sie natürlich nicht nur kastriert, sondern haben die Tumore mit der gesamten Gesäugeleiste auf der einen Seite entfernen lassen. Nachdem wir sie aufgepäppelt hatten war sie viele Jahre fit wie ein Turnschuh. Leider mussten wir vor gut einem Jahr einen neuen Tumor auf der anderen Seite feststellen. Da sie für die sehr große OP der Gesäugeleiste schon zu alt war, haben wir nur den Tumor entfernen lassen in der Hoffnung, dass er noch nicht gestreut hatte. Doch nun wurden bei einer Röntgenuntersuchung neue Tumore an der Milz und an der Lunge festgestellt… Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann wir sie erlösen müssen. Momentan geht’s ihr noch recht gut, sie geht weiterhin sehr gerne Gassi, aber ihr Appetit hat deutlich nachgelassen.

hunderentner muenchen jacomo

Den ca. 14-jährigen Jaccomo haben wir vor 8 Monaten von einer ehemaligen Kollegin übernommen, die seitdem im Krankenhaus ist. Ob sie ihn jemals wieder zu sich nehmen kann ist völlig ungewiss. Die Kollegin hatte ihn von einem Mann übernommen, der mit ihm nicht klarkam, weil er angeblich bissig war. Ursprünglich stammte er aus einer ungarischen Tötungsstation. Wir haben sehr schnell festgestellt, dass er recht vergammelte Zähne hat, also wurden ihm einige davon gezogen. Und siehe da: seitdem ist er total verschmust und brav und schnappt nicht mehr, wenn man ihn anfasst. Der arme Kerl hatte also nur ganz schlimme Zahnschmerzen. Jaccomo ist total lieb und kann von jedem geknuddelt werden. Auch mit den Katzen kommt er super klar. Gegen seine Schilddrüsenunterfunktion bekommt er Tabletten, die er problemlos frisst.

hunderentnermuenchen esmeralda

Unser allerneuester Zugang ist die kleine Esmeralda, ein Shi Tzu Mix mit etwa 10 Jahren. Sie wurde vom Amtstierarzt aus sehr schlechter Haltung beschlagnahmt. Die Kleine war in einem fürchterlichen Zustand. Die eine Augenhöhle war leer und entzündet und wurde mittlerweile gesäubert und zugenäht. Auf dem anderen Auge ist sie offensichtlich auch blind, da wurde aber nur das sogenannte „Roll-Lid“ operiert, das ständig ihr Auge gereizt hat. Ausserdem hatte sie stark entzündete Ohren, die momentan noch behandelt werden. Sie humpelt auf nur drei Beinen, wir haben jedoch die Ursache, warum sie das vierte Bein schont, noch nicht herausgefunden, auf dem Röntgenbild war nichts zu sehen. Jetzt hat sie erstmal mehrere Termine in der Augenklinik und beim Tierarzt. Den Halskragen muss sie tragen, bis die Fäden am Auge gezogen sind.

 

  • Unser Spendenkonto:
  • Tierschutzliga Stiftung
  • Bank für Sozialwirtschaft
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Normalerweise ist ein Tierheim dazu da, Tiere in Not aufzunehmen, sie zu pflegen und schließlich ein neues liebevolles, artgerechtes Zuhause für diese Tiere zu suchen. Leider ist das nicht immer möglich, da viele Tiere zu alt sind, ständige tierärztliche Versorgung benötigen, aufgrund ihrer Vergangenheit problematisch im Umgang mit Menschen sind oder einfach aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit keine Vermittlungschance haben.

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Die Tiere können nichts dafür und wir sehen keinen Grund, sie deswegen einzuschläfern. Vielmehr versuchen wir, allen Tieren ein artgerechtes und liebevolles Leben bis an ihr Lebensende zu ermöglichen. Sie verstehen sicher, dass dieses Vorhaben mit einem enormen Kostenaufwand verbunden ist. Daher suchen wir für unsere „Sorgenkinder“ Paten, die uns mit einem kleinen Beitrag helfen, die Mehrkosten zu tragen.
Eine Patenschaft zu übernehmen ist ein guter Kompromiss für tierliebe Menschen, die nicht die Möglichkeit zur Tierhaltung haben, aber dennoch für ein Tier sorgen und es finanziell unterstützen möchten. Von diesem Geld können anfallende Tierarzt- und Futterkosten bezahlt werden. Wer noch mehr für sein Patentier tun möchte und Zeit und Interesse hat, der kann sein Patentier besuchen kommen, es streicheln und mit einem Hund spazieren gehen. Die Tiere, die sehr lange im Tierheim leben, brauchen besonders viel Liebe und Zuwendung und wir freuen uns immer, wenn sie liebe Menschen finden, die sich ehrenamtlich mit um die Tiere kümmern.
Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, für eines unserer Patenschafts-Tiere oder eines der vielen anderen Tiere eine Patenschaft zu übernehmen, dann füllen Sie bitte den Patenschaftsantrag vollständig aus, drucken ihn aus und senden ihn an uns ab!

Unsere Adresse:
Katzenstation München
Feldmochinger Str. 48
80993 München

Sie erhalten dann per Post von uns ausführliche Informationen über das Patentier und eine Patenurkunde sowie zahlreiche Fotos. Im Laufe des Jahres erhält jeder Pate gelegentlich weitere Informationen und Fotos. Wenn ein Tier vermittelt wird oder es stirbt, werden Sie von uns benachrichtigt. Es steht Ihnen frei, den Betrag der Patenschaft jederzeit zu verändern, die Patenschaft zu beenden oder auch auf ein anderes Tier zu übertragen.
Eine Patenschaft kann jeder übernehmen, der mindestens 18 Jahre alt ist bzw. wenn ein Erziehungsberechtigter zustimmt. Als Pate überweisen Sie jeden Monat, halbjährlich oder einmal jährlich den gleichen Betrag. Die Höhe legen Sie selbst fest, allerdings soll der Betrag nicht unter 5,- Euro monatlich liegen.
Gerne können Sie uns auch mit einer einmaligen Spende unterstützen; wir freuen uns über jeden Betrag!

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