Keinerlei Muskulatur mehr an den Beinen, er kann kaum laufen
Von Prinz erfuhren wir bereits im letzten Frühjahr. Damals wurde Prinz auf einem Feld in einem kleinen Verschlag gehalten. Durch die Behörden kam Prinz ins Tierheim, musste aber wieder an die Halter herausgegeben werden, da diese ihn dann angeblich in der Wohnung halten wollten. Leider erfolgte keine Kontrolle der Haltung des Hundes. Die Eheleute ließen sich wohl scheiden, der Hund blieb beim Mann. Und das endete in einem Martyrium für den armen Hund.
Im Februar 2019 wurde er beim Veterinäramt wieder angezeigt. Das Amt ordnete die Einweisung ins Tierheim ein. Und nun bekommt der Halter Prinz nicht mehr wieder. Prinz ist bis auf die Knochen abgemagert, hat keinerlei Muskulatur mehr an den Beinen (er kann kaum laufen vor Schwäche). Der große Rüde wiegt nur noch 21kg (müsste mindestens 32kg wieder!). Er stinkt erbärmlich nach Fäkalien. Er ist wahnsinnig misstrauisch. Die letzten Monate muss er auf engstem Raum, völlig abgeschottet von der Außenwelt gehalten worden sein.
Prinz muss nun grundlegend körperlich und seelisch aufgepäppelt werden. Hoffentlich können wir ihm noch helfen….
Erzählen Sie anderen von diesem traurigen Fall!
Das könnte Sie auch interessieren
Fortsetzung – Ein ganz normaler Monat …
In den nächsten Tagen brachten Familien gleich mehrere völlig verhungerte und kranke Katzen. Diese waren an unterschiedlichen Orten gefunden worden. Und diese Familien hatten nicht einfach weggeschaut, sondern die armen Tiere eingefangen, damit sie Hilfe bekommen. Ein junges Kätzchen war sogar blind, ein kaputtes Auge muss entfernt werden. Die kleine Becki wäre jämmerlich verhungert, wenn die Familie sie nicht eingesammelt hätte. Heute ist Becki fit und munter und hat trotz Blindheit eine neue Familie gefunden.
Ein Behandlungsraum für Bückeburg
Wieder einmal standen wir vor Katzenkörben, in denen einige Fellpopöchen lautstark gegen die Zwangslage protestierten, andere angstvoll wimmerten. Sie alle sollten kastriert werden. Nun kam für diese, schon durch das Einfangen, gestresste Katzen noch die Autofahrt, der damit verbundene Lärm und das lange Warten auf die OP in der Tierarztpraxis hinzu!
Wir verabschieden uns von Hans Gamperl
Viele Jahre leitete er das Tierheim Wollaberg und die Geschicke der Tiere in Not. Für unzählige Tiere war er der Held in strahlender Rüstung. Tag und Nacht war Hans im Einsatz für die gebeutelten Seelen. Nun geht er in seinen wohlverdienten Ruhestand. Lieber Hans, wir wünschen Dir eine schöne Zeit und bedanken uns ganz herzlich.
Bitte helfen Sie uns!!!






