Wir haben ein Zuhause
Liebe Menschen haben uns mit zu sich nach Hause genommen. Leider sind noch viele unserer Hunde- und Katzengefährten im Tierheim zurückgeblieben. Auch sie wären glücklich, wenn sie wie wir ein neues liebevolles Zuhause finden könnten oder zumindest einen netten Menschen, der sie mit einer Patenschaft unterstützt.
Post von Schnecke
Liebes Tierschutzligadorf
seit einem Jahr wohnt Schnecke nun schon bei uns – ihr kleines Rudel hat ihr geholfen zu vertrauen, jeden Tag ein bißchen mehr – heute ist sie ein lebenslustiger Hund voller Energie und Bewegungsfreude,
sogar den Wachhund hat sie in sich entdeckt. Alle, die sie kennen, freuen sich sicher über diese Bilder…
Wir sind für jeden Tag dankbar, den wir mit ihr verbringen dürfen 🙂
Danke für Euer Vertrauen,
liebe Grüße von Schneckes Familie
Bilbo
Hallo, liebes Tierschutzliga-Team,
wir haben seit Februar 2014 einen Hund aus der aufgelösten Sarplaninac-Züchtung – den schwarzen Rüden Bilbo. Hier ist mein Bericht, wie es uns mit ihm ergangen ist.
Erstens: er ist gewachsen – nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Anfangs war er etwas kleiner als unsere Hovawart-Hündin Mira, nun überragt er sie glatt. Und er hat sich prächtig entwickelt. Bilbo ist ein sehr verträglicher Kerl. Er ist ein Hund mit ganz wenigen Aggressionen.
Aber sein unglücklicher Start ins Leben hat auch Spuren hinterlassen. Er zeigt immer noch starke Ängste vor fremden Hunden. Wenn er sie von Weitem sieht, bellt er wild herum und zerrt ziemlich wild an der Leine. Das haben wir ihm, trotz Hundetraining, noch nicht ganz abgewöhnen können. Wir haben uns ja vorher belesen und da war uns schon klar: ein Sarplaninac braucht eine ebenso energische wie liebevolle Hand.
Wenn dann eine leinenfreie Begegnung stattfindet, kommt entweder ein ängstliches Abwenden oder eine schüchterne freundliche Begrüßung. Auf dem Hundeplatz fühlte er sich sogar von einem kleinen Rehpinscher eingeschüchtert.
Jedoch, ein großes Plus ist für Bilbo unsere Hündin Mira. Nach einer kurzen Kennenlernzeit war sie für Bilbo eine ganz wichtige Orientierungshilfe. Von Anfang an war und ist er ihr Schattenmann: „Wo du gehst, gehe ich auch; wo du schnüffelst, ist auch meine Nase; wo du nicht bist, will ich nicht sein.“ Das hat ihm enorm geholfen, seine Ängste zu verringern und eigenes Selbstbewusstsein aufzubauen.
Mira gefällt sich in der Rolle der Anführerin, auch wenn sie zu Beginn sehr eifersüchtig war. Immerhin war sie es 8 Jahre lang gewohnt Einzelhund zu sein. Zu Beginn hat Mira ihn sehr oft unterworfen bis die Rangordnung geregelt war. Mittlerweile herrscht absoluter Friede zwischen den beiden. Nur seine liebevollen Kaspereien nerven manchmal, wenn er „seine“ Mira immer wieder liebevoll in die Hacken, Ohren oder Schweif kneift. Lauter Spielaufforderungen, die die Lady aber selten annimmt.
In der ersten Zeit wurde Bilbo krank. Er hatte starke Bewegungseinschränkungen, konnte nur schwerlich vom Liegen aufstehen und schien Gelenkschmerzen zu haben. Der Tierarzt diagnostizierte eine Knochenhautentzündung. Der Grund war eine zu nährstoffreiche Fütterung, damit kam sein Körper nicht klar. Nach einigen Wochen Diät wurde er jedoch wieder ganz gesund und hat viel Freude am Herumtollen, wie man sieht.
Wir sind sehr glücklich mit dem lustigen Kerl, er passt toll in unsere Familie!

Gustav
Liebes Tierschutzteam,
vor einem Jahr ist Gustav zu mir gekommen (Tibet-Terrier-Schnauzer-Mix).
Anbei ein paar Fotos (natürlich gibt es noch viel viel Mehr und viel Schönere………)
Ich wollte nur sagen, dem kleinen Kerl geht es prima, er wird von allen geliebt und ich möchte ihn nie wieder missen……………
Ganz liebe Grüße aus Dresden und vielen Dank noch einmal

trauriges Testergebnis – jetzt brauchen wir handwerkliche Hilfe!
Vor einigen Tagen viel unsere Kätzin Mini mit hohem Fieber auf. Sofort wurde die Katzenseniorin auf der Krankenstation isoliert und tierärztlich behandelt. Als das Fieber auch nach einigen Tagen nicht sinken wollte, wurden Blutuntersuchungen gemacht – mit dem traurigen Ergebnis – LEUKOSE positiv. Leukose ist eine Viruserkrankung der Katze (fachmännisch: FeLV), die nicht heilbar, leider ansteckend auf andere Katzen, zum Glück aber NICHT ansteckend auf den Menschen ist. Wir hoffen nun sehr, dass wir Mini wieder auf die Beine bekommen. Haben nun aber ein großes Problem, denn Mini hat drei weitere Katzen bereits angesteckt.
Mini und die anderen 3 dürfen nun nicht mehr mit den anderen gesunden Katzen zusammen kommen – denn sie können die Krankheit auf andere Katzen übertragen. Doch wir haben überhaupt keinen Raum frei, wo wir die 4 Katzen separieren und ihnen trotzdem ein schönes Leben bieten können, denn alle Zimmer sind belegt. Derzeit müssen die Vier daher in Quarantänekäfigen leben, was natürlich keine Dauerlösung ist. Ein Zuhause für die vier in kurzer Zeit zu finden, ist vermutlich praktisch unmöglich.
Unsere Idee ist es nun eines unserer großen Katzenzimmer im Haus 5 zu teilen. Das Zimmer ist ca. 30qm groß und könnte problemlos durch eine Trennwand in zwei Räume geteilt werden, so dass ein separates Zimmer für Mini und ihre Kumpels entsteht. Im Frühjahr könnte man dann vielleicht noch einen Auslauf dran bauen, damit die Katzen auch ein bisschen draußen Sonne tanken können.
Doch nun fehlt uns erst einmal die „Manpower“ zum Aufbauen der Gipskarton-Wand und dem Fliesen und Streichen der Wand auf beiden Seiten, eine neue Tür muss eingebaut werden. Gibt es ein paar starke und handwerklich begabte Helfer/innen da draußen – die uns jetzt kurzfristig helfen können???
Wer uns helfen kann, bitte dringend melden unter info@tierschutzligadorf.de oder 035608-41695.
Was wir auch noch unbedingt bräuchten, wären günstige Wandfliesen/Fliesenkleber/abwischbare Wandfarbe – vielleicht kann uns da auch jemand behilflich sein?
28.01.2015: Mini hat ihren Kampf gegen die schwere Erkrankung verloren. So sehr hat sie und wir um ihr Leben gerungen, aber das Virus war stärker. Wir sind so traurig…
Dr. Annett Stange
Momo
Warum haben manche Hunde einfach kein Glück?
Unseren kleinen Hundeopi Momo mussten wir am 17.1.2015 schweren Herzens für immer gehen lassen. Wir wussten seit langem von seinen Krankheiten. Seine Organe und Knochen machten einfach nicht mehr richtig mit. Doch Medikamente und Spezialfutter können Krankheiten zwar manchmal aufhalten, aber eben häufig nicht mehr heilen. So auch bei unserem kleinen Momo.
Fast 8 Monate durfte Momo bei uns im Tierschutzliga-Dorf erfahren, wie schön ein weiches Körbchen, ein warmes Zimmer, Auslauf, gutes Futter und vor allem liebevolle Zuwendung ist. Doch wie sehr hätten wir ihm noch ein richtiges Zuhause gewünscht. Aber es sollte nicht sein.
Schlaf gut kleine Momo-Männlein. Es gibt viele Menschen, die Dich vom ganzen Herzen lieb hatten.

Danny
Die Zeit mit Dir verging wie im Flug,
seit Du fort bist – steht sie still.
Du fehlst uns so kleiner Kerl…
Fast genau ein Jahr weilte Danny bei uns. Und uns ist noch, als wäre es gestern gewesen, als dieser alte, völlig verrotzte, verräudete und kranke Kater bei uns ankam. Sein Besitzer war gestorben und niemand aus der Verwandtschaft wollte das verwahrloste, zerzauste und griesgrämige Tier. Wir nahmen Danny zu uns und taten alles, damit es ihm wieder gut ging und seine Seele heilte.
Es dauerte einige Monate. Doch seit Danny Kater Staktavius kennen und lieben lernte, ging es mit ihm und auch mit dem kranken Staktavius wieder bergauf. Natürlich konnten wir Danny‘s Nieren- und Krebsleiden nicht heilen. Aber seine kleine Seele fand Ruhe, Geborgenheit und die Liebe zum Menschen wieder. Danny gehörte hierher – auf den Flur im Haus 1 – zusammen mit seinem besten Freund und Seelenverwandten Staki.
Jetzt ist Staktavius wieder alleine und vermisst, so wie wir, diesen kleinen roten Freund – der so unheimlich lieb war.



Neo
Liebes Team des Tierschutzligadorfes,
wir wollten nach 2 Jahren auf diesem Wege Danke sagen für Ihre nicht immer ganz einfache Arbeit mit Tier und Mensch und die Fürsorge für ihre Schützlinge.
Neo hiess damals Maiki, lebte bei Ihnen auf dem Gang, da es mit seinen Artgenossen nicht so klappen wollte, wohl auch wegen seines Alters und seiner Ruhebedürftigkeit. Er war damals nicht annonciert, sicher da seine Vermittlungschancen eh nicht die besten waren. Wir haben damals eine ältere Zweitkatze gesucht, da unsere Erste seit einem halben Jahr allein leben musste und immer an einen Partner gewöhnt war. Nele schien es wahrlich nicht zu gefallen allein zu sein. Eine Ihre Mitarbeiterinnen wies uns auf Neo hin. Jetzt lebt er seit dem 22.12.2012 bei uns in Berlin und ist ein absoluter Traumkater. Heute weiss ich, wir hätten uns damals nicht besser entscheiden können, und der Weg durch 30 cm Neuschnee, Vollsperrung der Autobahn und einer Verspätung weit über die Öffnungszeiten Ihres Hauses hinaus, haben sich 1000endfach als glückliche Umstände erwiesen.
Unser kleiner alter Herr, inzwischen ist er ca. 12 Jahre (vielleicht auch Älter) liebt es mit uns zu kuscheln und hin und wieder zu spielen. Er hat so seinen ganz eigenen Tagesrhythmus, schläft gern lang und lässt sich schon gern das Essen hinterher tragen. Er schläft jede Nacht zwischen uns auf dem Kopfkissen und auf meiner Hand ein. Er versteht sich mit seiner Artgenossin Nele (inzwischen ja auch schon 10 Jahre) bestens. Auch für Sie ist Neo ein echter Segen und eine Bereicherung nicht allein zu sein, wenn mal keiner zu hause ist. Ebenso für unsere kleine Tochter. Ihr Neo und Ihre Nele sind ihre absoluten Lieblinge und sie geht sehr respektvoll mit Ihnen um. Hin und wieder kommt es vor, dass einer der beiden sogar im Kinderbett schläft, aber das ist eher die Ausnahme. Ich glaube den beiden geht es richtig gut und sie genießen Ihr Leben bei und mit uns. In den Sommermonaten gibt es sogar Freigang – in der kalten Jahreszeit bleibt leider nur (auf Wunsch ;)) der Balkon.
Wir können es jedem nur ans Herz legen sich eventuell auch für eine altes und vielleicht nicht ganz gesundes Tier zu entscheiden, es kann eine der glücklichsten Entscheidung sein die man treffen kann. Für uns war es so.
Wir lieben unseren Neo über alles und er gibt uns so viel Zuneigung, Liebe, Ruhe und Gelassenheit zurück.
Viele Grüße aus Berlin
von Familie Rohrbach

Ari
Liebes Tierschutzligadorf,
heute nun die erste Nachricht von Ari. Nach einem ersten schweißtreibenden Spaziergang und ca. einer dreiviertel Stunde Erkundungsgang in seiner neuen Wohnung war Ari „angekommen“.
Es ist nicht zu glauben, daß er seit zwei Jahren im Tierheim war. Keine Berührungsängste, bislang noch keinerlei Schaden in der Wohnung aber dafür ein Kasper, der bereits viel Freude in unser Leben gebracht und auch unsere Paula (bei Euch hieß sie noch Linda) vom Verlust ihres geliebten Ron abgelenkt hat.
Ari hat sich als absoluter Schatz entpuppt, den wie um nichts in der Welt mehr hergeben. Er ist in Bezug auf Menschen und Artgenossen super sozialisiert, läßt sich (fast immer) gut abrufen und in der Wohnung unproblematisch.
Einen riesen Dank an das Team der Hundeabteilung, den oder die Paten und alle Helfer, die mit ihm spazieren waren!!!
Übrigens, während ich Euch schreibe, liegt Ari neben mir auf seinem Lieblingsplatz, einem kuschligen Läufer neben meinem Schreibtisch.
Wir, meine Frau Regina, Paula (Linda), Ari und ich, wünschen Euch ein frohes Fest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr!
Anbei das erste brauchbare Foto. Leider ist Ari nur schwer vor der linse zu halten. Meist habe ich nur noch seinen Hintern auf dem Foto.
Stella und Dorian
Hallo, liebes Tierschutzligadorf,
heute kommt ein Weihnachtsgruß von Stella und Dorian aus Kolkwitz. Wie Ihr sehen könnt, haben wir uns ganz gut eingelebt, trotzdem gerade der Dorian sehr große Schwierigkeiten hatte. Seit Anfang September sind wir in unserem neuen zu Hause. Der Dorian musste schon einmal operiert und 2x tierärztlich behandelt werden.
Erstaumlicher Weise lässt er sich trotzdem manchmal streicheln und kraulen. Stella geht schon draußen spazieren und hat bereis ihre erste Maus lebend in den Hausflur gebracht. Dorian genießt nur im Katzenhäuschen frische Luft. Lange wird es nicht mehr dauern, dann gehen die beiden Unzertrennlichen zusammen in den Garten.
Wir wünschen allen Mitarbeiten und Helfern ein gesundes neues Jahr.
Stella und Dorian!
Maike und Lexi
Hallo, liebes Tierschutzliga-Team,
nun ist Maike schon über 1 Jahr bei mir und die kleine Lexi seit 7 Monaten. Beiden geht es sehr gut. Maike hat einen eigenen Schlafbereich (Wohnzimmer) bekommen, damit sie in Ruhe schlafen kann. Sie wird leider von meinen anderen Katzen oft gestört, was Maike stets als Angriff wertet und ängstlich reagiert. Maike ist mein Sensibelchen. Sind die anderen in der Wohnung gehen Maike und ich draußen spazieren. Sie orientiert sich sehr an mir und bleibt immer an meiner Seite. Ich hoffe, daß sie noch mehr Selbstvertrauen aufbaut und im neuen Frühjahr alle zusammen sich auf unserem Grundstück vertragen. Wir arbeiten daran!
Viel selbstbewußter ist die kleine Lexi. Sie versteht sich mit allen meinen Katzen und wird auch von allen akzeptiert. Zu keinem Zeitpunkt hat sie sich agressiv den anderen Katzen gegenüber gezeigt, wie es ja wohl im Tierheim gewesen war. Sie ist mein kleiner Schatten. Wir können nicht mehr ohne einander sein! Sie noch zu holen war ein Glücksfall für uns beide.
Mit ein paar Bildern von uns wünschen wir allen ein frohes Weihnachtfest und ein friedliches, gesundes Jahr 201



