Wir haben ein Zuhause
Liebe Menschen haben uns mit zu sich nach Hause genommen. Leider sind noch viele unserer Hunde- und Katzengefährten im Tierheim zurückgeblieben. Auch sie wären glücklich, wenn sie wie wir ein neues liebevolles Zuhause finden könnten oder zumindest einen netten Menschen, der sie mit einer Patenschaft unterstützt.
Willi Sir Winston
Also ich bin der Willy, ihr kennt mich unter meinem alten Namen Sir Winston.
Mit dem Umzug in mein neues Zuhause habe ich nicht nur meinen Namen, sondern auch meine manchmal nicht ganz so gepflegten Umgangsformen mit den Menschen geändert. Nach ein paar Tagen bin ich ein ganz liebesbedürftiger, anhänglicher kleiner alter Hund geworden, gar nicht mehr eigenwillig und naja, ihr wisst ja die Sache mit dem nicht gern von Fremden anfassen lassen.
Ich darf jetzt ohne Leine mit meiner neuen Hundefreundin über die Wiesen flitzen, höre sofort auf meine neuen Leckerli-Lieferanten. Auch von einem Mauseloch kann ich mich jetzt trennen, Hauptsache ich komme nicht wieder von meinem neuen Rudel weg.
Am liebsten von denen habe ich Herrchen, dann kommt meine Hundefreundin Charlie (Alter verbindet, sie ist auch 13 Jahre alt) und dann gibt es auch noch Frauchen. Immer will sie was von mir, dabei bin ich doch ein Männerhund !
Manchmal muss ich mit ihr zu einer anderen Frau ,die nennt sich Tierphysiotherapeutin ,wegen meinem kranken Rücken, die lacht mich immer aus wenn ich lautstark meinen Unmut äußere von Fremden angefasst zu werden. Dabei zeige ich ihr doch bloß meine leider nicht mehr vorhandenen Zähne.
Aber sonst bin ich kein Kläffer, absolut stubenrein und liebe weiche Körbchen. Das ist ganz wichtig, den ich bin ja nicht mehr der Jüngste und brauche viel Schlaf. Und wer richtig ausgeschlafen ist, kann auch noch mit dem Bällchen spielen. Frauchen sagt immer, alte Hunde haben etwas, strahlen Ruhe und Gelassenheit aus.
Viele Grüße von Willy
und nochmals vielen Dank an alle die es mir ermöglicht haben, ein glücklicher kleiner alter Hund zu sein.
Leon
Hallo Frau Dr. Stange,
unser kleiner Leon (zuvor: Foxi) wollte Ihnen und Ihrem Team mal einen kleinen Gruß schicken und Ihnen erzählen, wie es ihm in seinem neuem Zuhause geht.
„Am 30.01.2011 wusste ich überhaupt nicht was mit mir geschieht…ich wurde schon wieder in eine Transportbox gepackt, die ich ja überhaupt nicht mag, und von drei fremden Menschen mitgenommen. Ich fragte mich, wo schon wieder die Reise hingeht, hatte Angst und hab nach meinen Freunden aus dem Tierheim gerufen. Aber die einzigen, die darauf antworteten waren diese Menschen.
Nach ca. einer Stunde Fahrt war glücklicherweise das Ganze vorbei und ich konnte aus der Transportbox raus…naja, hab mich nicht gleich getraut, aber ich war einfach zu neugierig, so dass ich mich auf ganz leisen Pfötchen durch (meine jetzige) Stube bewegte, bis ich unter dem Fernsehteil einen perfekten Rückzugsraum gefunden hatte, wo mich keiner von denen sehen konnte.
Da blieb ich dann fast zwei Tage…außer wenn ich Hunger hatte, auf Toilette musste oder mich mal kurz die Neugierde packte – auch wenn ich ganz doll Angst hatte. Dann wurde es immer ruhiger und es war nur noch eine Frau (meine jetzige Mama) da, da packte mich meine Neugierde und ich ging ganz vorsichtig auf Erkundungstour und das war richtig interessant. Die Tante war auch richtig lieb zu mir und fing dann sogar an mit einem Korken an einer Leine mit mir zu spielen. Ich sag euch, dass war vielleicht klasse – das macht richtig Spaß und dann hat mich die Tante sogar noch angefasst. Ich glaub, das nennt man streicheln…war am Anfang etwas ungewohnt, aber ich kann euch sagen, es gibt nichts Schöneres (außer Essen, Schlafen und natürlich Spielen).
Die Tage vergingen, bis ich mein ganzes Revier kennengelernt hatte. Das ist nämlich richtig groß…fast jeden Tag lernte ich was Neues kennen. Meine Eltern sagen, dass mein neues Zuhause über 130 qm groß ist. Ich kann euch sagen, da ist sogar ne Treppe dabei, von der ich einen herrlichen Ausblick habe und alles perfekt beobachten kann…genauso mein schöner großer Kletterbaum, den liebe ich über alles und erst recht mein ganzes Spielzeug. Meine Mama spielt viel mit mir….kennt ihr diese Angel mit den Federn dran? Das ist mein Lieblingsspielzeug…das lass ich nicht aus den Augen…und kennt ihr Tischtennissquash in der Badewanne? Das müsst ihr mal ausprobieren….einfach ein Tischtennisball in der Badewanne fangen…das macht Spaß…ansonsten renn ich auch gern durch den ganzen Flur einem Aluball hinterher, bis ich hechelnd in der Ecke sitze und mich freu.
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich keine Angst mehr vor Transportboxen habe? Das ist ja gar nicht so schlimm wie ich dachte! Manchmal liege ich auch in der Transporttasche und beobachte das treiben von da. Ansonsten gibt es noch einpaar komische Freunde, vor denen ich am Anfang Angst hatte, die aber gar nicht so schlimm sind…die heißen glaub ich Staubsauger und Wischmopp….mit dem Wischmopp will ich immer gern spielen, aber der anscheinend nicht mit mir.
Und ja, ich muss zugeben, ich bin richtig verfressen…das Essen ist aber auch lecker hier…sobald ich die Küchentür höre – egal wann – komm ich sofort angeflitzt, in der Hoffnung was zu bekommen…mmmh, leider nicht immer, aber immer öfter.
Muss mich dann auch immer beherrschen…ich tanz dann zu gern zwischen den Beinen rum und hüpf hoch, mach Männchen…nur leider kann ich mich manchmal nicht richtig beherrschen und nehm dann mal die Krallen…das finden meine Leute nicht lustig.
Ja, und nun ist langsam der Alltag eingekehrt…unter der Woche bin ich mit Mama allein und kuschel zu gern mit ihr und schnurr dann wie ein Großer…am liebsten auf ihrem Schoß, daneben oder wenn sie auf der Couch liegt zwischen den Beinen…ich gebs zu: bin totales Mamakind. Am Wochenende kommt dann der Papa – da freu ich mich schon immer drauf – und hol mir dann vom ihm die Streicheleinheiten ab, aber auf ihn hör ich nicht so gern und manchmal ist dann noch so ein kleiner Rabauke da, der die ganze Zeit mit mir spielen und mich streicheln will…das bringt auch immer richtig Freude mit sich, aber wenn ich keine Lust hab, hau ich zur Mutti ab oder geh auf mein Sonnendeck…ach, davon hab ich euch noch gar nicht erzählt? Das ist mein Liegeplatz, wo die Sonne draufscheint…herrlich, sag ich euch…achso, und eins muss ich euch auf jeden Fall noch erzählen: ich geh jetzt raus *stolz* Aber nur auf die Dachterasse mit meinen Eltern und so n komischen Ding um (heißt glaub ich „Leine“)…da fang ich dann immer die Blätter, die sich im Wind bewegen…das macht vielleicht ein Gaudi….
Also, wie ihr seht, geht es mir bestens….ich vermiss euch zwar, aber hier ist es einfach soooo schön und ich fühl mich richtig wohl….damit ihr einpaar Eindrücke bekommt, sende ich euch noch ein paar Bilder….
Hoffe, euch geht es gut.
Liebe Grüße aus Dresden sendet euch euer Leon“

Erna
Liebe Tierpfleger,
seit 3 Monaten wohne ich nun in Forst bei meiner neuen Familie.
Ich habe mich sehr schnell eingelebt und fühle mich wie ihr sehen könnt sehr wohl.
Es gibt gutes Futter und sehr viele Streicheleinheiten. Wenn ich mal meine Ruhe haben will, gehe ich auf mein Sofa.
Die Katzen in der Nachbarschaft habe ich auch schon kennengelernt. Solange sie mein Grundstück nicht betreten, ist alles in Ordnung. Wenn nicht verjage ich sie. Fremde Katzen verjagen und freche Mäuse fangen, ist jetzt nämlich mein neuer Job.
Also, mir geht es richtig gut und meine Familie sagt immer, dass ICH sie gut ausgesucht habe.
Hoffentlich haben meine alten Mitbewohner auch so viel Glück wie ich.
Viele Grüße 
Eure Erna
Bianka
Bianca: Angsthündin aus Beschlagnahmung wegen nicht Art gerechter Haltung, nicht auf den Menschen geprägt, nicht sozialisiert
Liebes Team des Tierschutzliga-Dorfes,
nun ist es zwei Monate her, seit Bianca zu uns kam und es fühlt sich an, als wäre es nie anders gewesen.
Wir denken oft an das sonderbare Hin und Her, das Bianca letztlich zu uns brachte:
Wir hatten gerade unseren heißgeliebten Pflegehund verloren und waren nun auf der Suche, aber nicht wieder nach einem Pflegling, sondern nach unserem Hund.
Und wozu warten: Nichts hätte unseren Bubis zurück bringen können, die Tierheime sind ständig überfüllt und wir hatten ein verwaistes Plätzchen.
So entdeckten wir im Internet eine wunderschöne, allerdings auch problematische Berner Sennenhündin. Mit ihren Besonderheiten würde sie sich nahtlos in die Reihe unserer bisherigen „Problemkinder“ einordnen und schon starteten wir eines Samstags in Richtung Spremberg, um Bianca kennenzulernen.
Nach diesem ersten Spaziergang mit ihr im Sommer vergangenen Jahres wusste und sagte ich es: Bianca ist meine Hündin!
Die an diesem Tag für die Hunde zuständige Mitarbeiterin schaute mich sehr merkwürdig an und das nachfolgende Gespräch mit Frau Dr. Stange hinterließ in uns das unschöne Gefühl, dass wir Bianca wohl nicht bekommen würden. Egal, am nächsten Tag setzten wir uns wieder ins Auto, fuhren gut 180 km, um mit „meiner Hündin“ spazieren zu gehen und kamen während dieser langen Wanderung irgendwie zu der Vernunfts- nicht Bauchentscheidung, die Widerstände gegen eine Vermittlung an uns – es fehlte leider der gewünschte Ersthund im Haushalt – zu akzeptieren. Punkt. Aus. So soll es sein! Ganz schöne Macken hat Bianca ja wirklich und warum sollten wir uns nach über dreißig Jahren mit – immer mehreren – Vierbeinern nicht einmal einen „Normalo-Hund“ gönnen!
Und ich brachte Bianca zurück in ihre Box, ging zur Haustür, ging noch einmal zurück zur Box, sah hinein … und Bianca sah mich an – zum ersten Mal, der allerleiseste Hauch einer vielleicht nur eingebildeten Kontaktaufnahme. Vorbei war’s mit der Vernunft. Wir wollten keinen Normalo, wir wollten sie und nur sie.
Aber wie das Schicksal so spielt … Völlig unerwartet verstarb zwei Tage später mein Schwiegervater und es war keine Frage, wir nahmen unsere schwerstpflegebedürftige Mutti auf – ein echter Full-Time-Job, aber lehrreich und erfüllend, wie kaum sonst etwas. Nun trafen wir doch eine Entscheidung gegen Bianca. Schweren Herzens riefen wir im Tierheim an und sagten ab.
Ganz ohne vierbeiniges Kuschelmonster wollten wir dennoch nicht bleiben und so suchten und fanden wir schließlich Manni, ein Berner, der damals ein halbes Jahr alt war und nicht bei seiner Familie bleiben konnte. Manni ist ein echter Traumtyp, ein Dauer-Schwanzwedler. Er liebt seinen Tierarzt mit jeder Spritze mehr, ist nur fröhlich und findet jeden Moment seines Lebens und alle Menschen und Tiere toll. Ein völlig entspannter und glücklicher Junghund, der nur genießt und Freude macht.
Gleichwohl, Bianca ging weder meinem Mann noch mir aus dem Kopf.
Heimlich schauten wir unabhängig voneinander immer wieder auf der Internetseite der Tierschutzliga nach, ob sie schon ein Zuhause gefunden hatte, erzählten uns das aber erst, als auch unsere Mutti uns kurz vor Weihnachten verließ. Von da bis zum Anruf bei Frau Dr. Stange dauerte es nur Sekunden und so fuhren wir Ende Dezember wieder zu Bianca. Natürlich mit unserem Manni, und es lief richtig gut mit den beiden Bärlis!
Und nun ist sie bei uns – meine, unsere Bianca. Manni ist seither völlig aus dem Häuschen, total verknallt in die Hübsche, der Kater findet sie ganz in Ordnung, Bianca ihn auch und wir kommen nicht aus dem Staunen heraus, wie schnell sie sich eingelebt hat und wie sie jeden Tag ein winziges Stückchen mehr „Normalo-Hund“ wird.
Wir fordern sie ganz schön und sie macht alles mit, Autofahrten, Gartenarbeit, Nachbarn besuchen, Enkelkinder aushalten, Tierarzt kennenlernen … Staubsauger und sonstige Haushalts-, Heimwerker- und Gartenkrachmacher sind ihr völlig egal. Sie zeigt sogar gelegentlich diese Berner-typische Sturheit – wenn sie liegt, liegt sie und wer vorbei will, soll drüber oder einen Bogen machen – Aufstehen und Wegrennen ist nur noch selten eine Option bei der unserer Dramaqueen.
Sie genießt das Haus (Lieblingsraum: Küche!), benimmt sich da völlig souverän, hat unseren Tagesablauf total übernommen und fordert ihn sogar ein – wiederholtes Anstubsen für „Zeit zum Gassigehen“.
Zurzeit erkundet Bianca intensiv den Garten, fängt an zu spielen und ihr Grundstück zu bewachen. Manchmal erschrickt sie dabei vor der eigenen Courage – dann kommt der „Frauchen-darf-ich-das-eigentlich-Blick“ und wenn Frauchen nicht protestiert, geht’s lautstark weiter. Nur gut, dass wir den Garten in diesem Jahr ohnehin umgestalten wollten – nun werden wir ihn Berner-tauglich herrichten. Die beiden rasenden Buddelflinks haben vorausschauend schon mal angefangen, Büsche zu stutzen (die Johannisbeersträucher sind auf eine Höhe von ca. 30 cm abgekaut), umzugraben und diverse Pflanzen zu versetzen. Unsere Bärlis sind also im Doppelpack nicht nur wunderschön anzusehen und viel glücklicher als ein Einzelhund, sondern auch ein ganz tolles Team.
Natürlich gibt es Rückschläge, damit müssen wir umgehen, aber Manni ist ja da. Er ist bei all den neuen Dingen, die auf Bianca regelrecht niederprasseln, ihr persönlicher Coach. Bibi orientiert sich sehr stark an ihm und kopiert ihn einfach in vielen Dingen. Sie hätte sich sicherlich auch ohne ihn zurechtgefunden, aber nicht so schnell und sie hätte viel länger ihre fürchterlichen Panikattacken gehabt.
Zu unserer großen Freude und völlig wider Erwarten ist Bianca doch sehr Menschen bezogen. Sie ist immer in unserer Nähe, holt sich Leckerchen ab und zunehmend Streicheleinheiten, die sie sichtlich genießt. Sie schläft bei uns im Schlafzimmer, will mit ins Bad und und und. Sie rennt zur Tür, wenn sie Herrchens Auto hört und begrüßt „unser aller Alphatier“. Da sehen wir dann auch das leider noch sehr seltene Schwanzwedeln.
Sie sind einfach unbeschreiblich, unseren beiden Spaßmacher!
Fazit: Manni geht es mit Bianca besser, Bianca geht es insgesamt besser und wir sind doppelt glücklich mit Manni und Bianca! Wünschen Sie uns, dass es so bleibt!
Und im Sommer kommen wir Sie besuchen – versprochen!
Und für die, die es uns nachmachen wollen: Zwei Berner sind bei allem Schönen auch eine Herausforderung. Wir brauchen sehr viel Zeit für die Fellpflege und natürlich auch für die Hausreinigung. Ihre Haltung ist recht kostenintensiv: Futter, Steuern, Geschirre, Leinen, […]
Blacky
Hallo meine lieben ehemaligen Pflegerinnen und Pfleger,
ich bin’s, Blacky – oder Püppi, wie ich hier liebevoll genannt werde. Ich wollte euch mal fix Rückmeldung geben, wie es mir in den letzten Wochen in meinem neuen Zuhause ergangen ist:
Zuerst einmal habe ich nicht lange gebraucht, um mit meiner verschmusten Art hier alle um den Finger, äh die Pfote zu wickeln. So können sie mir auch nie lange böse sein, wenn ich mal wieder Socken oder Schuhe gemopst und in meinem Körbchen versteckt habe.
Den Dreh mit der Stubenreinheit habe ich auch langsam raus, Kommandos wie „Sitz!“, „Platz!“, und „Hierher!“ klappen problemlos. Da ich noch sehr jung bin, stecke ich natürlich voller Energie. Aber auch darum wird sich hier bestens gekümmert.
Jeden Tag geht es raus auf eine große Wiese und da kann ich mich so richtig ausrennen während ich Bälle oder Stöckchen jage. Meistens ist auch meine Freundin Lissi dabei, von der ich u.a. gelernt habe, wie man brav an der Leine läuft.
Ihr seht also, ich hole alles das nach, was ich in meinem ersten Lebensjahr verpasst habe.
Mit meinen Menschen hier habe ich einen richtig guten Fang gemacht und hoffe, den ganzen anderen Vierbeinern bei euch wird es ganz bald ebenso wie mir ergehen und sie finden eine liebevolle Familie, die sich viel Zeit für sie nimmt.
Euch, liebe Pflegerinnen und Pfleger, wünsche ich für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Liebe Grüße, PÜPPI AKA BLACKY

Sorgenfellchen – warum gleich soviele auf einmal???
Manchmal ist es wie verhext. Da freut man sich die letzten Wochen, dass sich die tierärztlichen „Notfelle“ und damit auch die Tierarztkosten halbwegs in Grenzen halten. Dann kommt es gleich doppelt so dick. Da hat man Paulchen gerade abgehakt – weil operiert, Geld zum Begleichen der Tierarztrechnung da, Knie heilt gut und neues Zuhause sogar in Aussicht. Und dann kommen die Hiobsbotschaften:
Stevy – hat Schmerzattacken, kann dann nicht richtig laufen, lahmt – Verdacht auf Bandscheibenvorfall – muss in die Klinik – CT, womöglich sogar OP
Toni – Hinterbein plötzlich dick, Hund tritt nicht auf, hat große Schmerzen – muss in die Klinik – Röntgen/Untersuchung – OP – Verdacht Sehnenabriss 🙁
Schnappi – kann plötzlich nicht mehr richtig laufen, knickt die Hinterpfötchen weg – Verdacht auf Bandscheibenproblem – keine Untersuchung möglich – Schmerzmitteltherapie, wir hoffen das es hilft
Ariwa – wieder „blühen“ ihre Ohren, eine schmerzhafte Ohrenentzündung ist einfach wieder über Nacht gekommen, trotz teurer Allergie-Nahrung – ein Allergietest sollte gemacht werden, die Ohren werden nun wieder mit Salbe behandelt – wir hoffen, dass es hilft
Kater Albert – sitzt seit Wochen auf der Krankenstation, mit Lungenproblem und Wassersucht – muss in die Klinik – Röntgen/Ultraschall/Blut- und Urindiagnostik – wir hoffen, die verschriebenen Medikamente helfen
Das sind die größeren Katastrophen. Hinzu kommen ja noch die „kleinen“ Sachen, wie Herzultraschall bei Hundeopi Hutch, Hautbiopsie bei Sam, Zahnsanierung bei den Katzen Thea und Rene, Blutuntersuchung bei Hündin Isabell und Katze Thea …
Ich würd‘ gerne einmal im Lotto gewinnen, dann bräuchte ich mir keine Gedanken machen, wie wir im März die ganzen Tierarztrechnungen begleichen sollen.
Aber vielleicht gibt es ja da draußen ganz liebe Menschen, die uns unterstützen und 5, 10, 20 oder gar 50 Euro für die Tierarztrechnungen dazu geben???
Jedes dieser Tiere hat es verdient, dass wir alles für sie tun, damit es ihnen wieder gut geht!
Bitte helfen Sie Stevy, Toni, Albert und Co.
Spenden können Sie unter dem Stichwort: Tierarzt
Sparkasse Spree-Neisse
IBAN: DE81 1805 0000 3203 1033 88
BIC: WELADED1CBN
Gerne stellen wir Ihnen eine abzugsfähige Spendenquittung aus. Bitte geben Sie dazu bei Ihrer Überweisung Ihre Anschrift mit an.
Dr. Annett Stange
Bea
Ein kleines Seelchen hat sich auf die Reise gemacht. Gemeinsam gingen wir den letzten Gang, der Bea von ihren Schmerzen erlöste und ihr den Frieden für immer schenkte.
Auch wenn unser Herz weinte, dieses kleinen Seelchen bis zum Schluss im Arm zu halten, sie so friedlich schnurrend, so vertrauensvoll zu uns bis zum Ende zu erleben. Es gab für Bea keine Rettung mehr, denn sie litt an einer fortschreitenden Lähmung. Manchmal muss man solch schmerzliche Entscheidungen treffen, für das Tier was man liebt.
Bea wusste, dass wir sie lieben und schlief friedlich schnurrend für immer ein.
Diese kleine uralte Miez hat unser aller Herz berührt. Wir sind froh, dass wir ihr bei uns noch fast ein ganzes Jahr Geborgenheit und Wärme geben konnten.
Bea bleibt unvergessen.

Peanut und Malvin
Liebes Tierschutzligadorf,
einen ganz lieben Gruß aus der großen Stadt Berlin senden Euch die Katerchen Peanut und Malvin.
Seit November 2014 mischen die beiden ihr neues Zuhause auf. Anfangs hatten beide noch mit Katzenschnupfen zu kämpfen, aber jetzt geht es ihnen wunderbar. Mindenstens einmal am Tag jagen sie sich wie angestochen ohne Rücksicht auf Verluste durch sämtliche Zimmer und über alle Ebenen, um daraufhin im wahrsten Sinne des Wortes „platt“ in der Ecke zu liegen.
Peanut, der süße Rote, ist der Zutraulichere, Schmusige und Vorwitzige, der aber auch schnell mal zickig werden kann und dann Zähnchen und Krallen zeigt und einsetzt. Malvin, der wunderschön grau Gestreifte, ist etwas zurückhaltender, aber ganz sanft und sehr lieb und schnurrig, wenn er einmal Vertrauen gefasst hat. Beide sind neugierig, verspielt und haben immer Appetit – also ganz normale Katerjungs!
In der schönen Jahreszeit wird der Balkon katzensicher gemacht und dann dürfen sie sich den Wind ums Näschen wehen lassen und die Vögel in Augenschein nehmen, die sie jetzt schon durch die Scheibe beobachten.
Vielen Dank an das Tierschutzligadorf für diese beiden entzückenden Tiere! Wir drücken allen Tieren, die noch im Tierheim weilen, die Daumen und Pfötchen, dass sie bald ein schönes Zuhause finden!
Liebe Grüße aus Berlin
Jana Hoffmann
Shorty
Hallo liebes Tierschutzligadorfteam,
ich wollte Ihnen mal wieder ein schönes Bild zukommen lassen. Shorty und Angie auf dem Hundesportplatz beim Ablegen zwischen vielen anderen Hunden, wie ich finde ein schönes Motiv geworden.
Viele liebe Grüße von Shorty, Angie sowie Frauchen und Herrchen
Charlie
Hallo liebes Tierschutzligadorf!
Wir wollten euch nochmal ein Lebenszeichen von eurem ehemaligen Mitbewohner Grimly (jetzt Charlie) zukommen lassen.
Charlie wohnt nun seit dem 07.03.2010 bei uns und ihm geht es sehr gut.
Seine deformierten Vorderbeinchen bereiten ihm – gottseidank- noch keine Probleme.
Er ist ein kleiner Wirbelwind, der uns jeden Tag auf´s Neue viel Spaß bereitet.
Seine Leidenschaft gehört seit geraumer Zeit dem felligen Quietschspielzeug…..etwas was er anfangs gar nicht kannte.
Wenn er in seinem kuscheligen Körbchen liegt, dann liegen meist 3-4 Spielzeuge mit darin und an Platzmangel fehlt es ihm trotzdem nicht.
Mittlerweile müssen wir aber schon gestehen, dass wir das kleine Dackelkrummbein doch sehr verwöhnt haben…….er pendelt meist zwischen dem kuschlig warmen Wasserbettchen unserer 14jährigen Tochter Hannah und dem wunderbar beheizten Wasserbett seines Frauchens Tati und seines Herrchens Stefan hin und her. Seufz. Welch ein Hundeleben….!
Ein großes Dankeschön gilt nach wie vor eurem tollen Engagement und eurem unermüdlichen Einsatz für all die Notfellchen! Wir sind stets up to date und schauen sehr sehr oft auf eurer Homepage vorbei.
Danke, dass es euch gibt!
Anbei noch ein paar aktuelle Bilder von Charlie…




