„Es gibt Dinge, die wir nicht verstehen. Erinnerungen, die einem das Herz brechen und Momente, in denen die Welt aufhört sich zu drehen.“

Leider mussten wir unsere schüchterne Seniorin Jenny völlig unerwartet und für uns viel zu früh gehen lassen.

2018 übernahmen wir dich von einem anderen Tierschutzverein. Zu dieser Zeit hattest du bereits eine bewegte Vergangenheit, stammst wohl ursprünglich aus Rumänien von einer Müllkippe. Du kamst nach Deutschland wo du einer Familie davonliefst und irrtest ein halbes Jahr durch Brandenburg, bis du wieder eingefangen und in ein Tierheim gebracht wurdest. Dort konnte man aber mit deiner extremen scheuheut gegenüber uns Menschen nichts anfangen und so kamst du schlussendlich dann zu uns.

Du warst ein Häufchen Elend als du bei uns ankamst. Wolltest mit uns Menschen nichts zu tun haben und hättest jede nur noch so kleine Chance genutzt um zu fliehen. Wolltest uns sogar beißen weil du eine so große Angst vor uns hattest.
Dennoch haben wir dich nie aufgegeben und haben weiter mit dir gearbeitet und uns stück für stück dein Vertrauen erarbeitet.
Und unsere Bemühungen sollten nicht umsonst gewesen sein. Du lerntest an der Leine zu laufen. Hast dich dann sogar darüber gefreut wenn es zum Gassigehen ging und hast Berührungen von uns zugelassen.

Jedoch bliebst du bis zum Schluss ein scheuer Hund der wusste wie man auch ohne den Menschen klarkommt.
Aber das war uns alles egal. Wir nahmen dich so wie du warst und akzeptierten es.

Umso mehr riss uns die Diagnose den Boden unter den Füßen weg. Dein Herz begann zu versagen und deine Lungen konnten nicht mehr dagegen ankämpfen.
Um dir ein qualvolles Ende zu ersparen entschieden wir uns dich schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.
Jenny, es tut uns so unendlich leid dass wir dir nicht mehr hätten helfen können.
Der schmerzt sitzt uns noch immer tief in den Knochen und wir wollen es einfach nicht wahr haben das du nicht mehr bei uns bist.
Du hinterlässt bei uns allen eine Riesen Lücke und wirst für immer einen Platz in unseren Herzen haben.
Mach´s gut Mäuschen. Jetzt bist du endlich frei. 

Spenden Sie bitte jetzt für Tiere in Not!

[kontoinformationen verwendungszweck="Notfellchen Fonds"]

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Mischu – in ewiger Erinnerung

Nun mussten wir den schwersten Schritt gehen und unseren geliebten Mischu die letzte Ehre erweisen. Sein kleiner Körper wurde vom Krebs übermannt, sein Appetit ging verloren, sein Lebenswillen schwand von Tag zu Tag. Mischu sollte nicht leiden, sondern in Würde und Liebe über die Regenbogenbrücke gehen. Friedlich durfte er in den Armen seiner Pfleger für immer einschlafen. Dieser kleine tapfere Hundemann, der trotz seiner Behinderung so fröhlich und so aufgeweckt war. Mischu liebte das Leben und trotzte seinen Leiden. Fast 2,5 Jahre durften wir für den kleinen Kerl da sein. Für uns auch eine große Erfahrung, mit einem gelähmten Hund umzugehen. Obwohl wir bei Mischu’s Ankunft noch dachten, es ist nur für wenige Wochen, wurden Jahre daraus. Mischu genoss diese Zeit und wir sind dankbar, dass wir ihn kennen und lieben lernen durften.

Bitte helfen Sie uns!!!

2024-03-15T12:34:48+01:00
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