Marvina

EHK

Tierart: EHK
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren am: 05.2007
Tierheim: Katzenstation München

Die 12-jährige Marvina ist momentan unsere Jüngste. Sie hat ihr ganzes Leben im Tierschutzligadorf in Brandenburg verbracht. Da sie sehr scheu ist, sollte sie eigentlich dort bleiben. Aber in den letzten Jahren hatte sie ständig schlimmen Durchfall und war dadurch auch unsauber. Die Tierpfleger waren der Meinung, dass das psychisch bedingt war, da sie evtl. durch die anderen Katzen gemobbt wurde. Aber bei uns hatte sie auch wochenlang im Einzelzimmer weiterhin Durchfall. Ein Futtermittel-Allergietest ergab dann eine hochgradige Allergie gegen Rindfleisch und Milchprodukte. Sie bekommt jetzt entsprechende Diät und zusätzlich Cortison, da ihr Darm durch jahrelange „falsche“ Fütterung schon so gereizt ist, dass lebenslanges Cortison nötig ist. Leider kann sie sich, trotz einigermaßen festem Stuhlgang, nicht mehr angewöhnen ihr „großes Geschäft“ ins Katzenklo zu machen. Seit sie auch nach draussen darf, ist es etwas besser geworden, wir müssen also nicht mehr ständig hinter ihr her putzen. Mit den anderen Katzen kommt sie übrigens recht gut aus.

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Fortsetzung – Ein ganz normaler Monat …

In den nächsten Tagen brachten Familien gleich mehrere völlig verhungerte und kranke Katzen. Diese waren an unterschiedlichen Orten gefunden worden. Und diese Familien hatten nicht einfach weggeschaut, sondern die armen Tiere eingefangen, damit sie Hilfe bekommen. Ein junges Kätzchen war sogar blind, ein kaputtes Auge muss entfernt werden. Die kleine Becki wäre jämmerlich verhungert, wenn die Familie sie nicht eingesammelt hätte. Heute ist Becki fit und munter und hat trotz Blindheit eine neue Familie gefunden.

Ein Behandlungsraum für Bückeburg

Wieder einmal standen wir vor Katzenkörben, in denen einige Fellpopöchen lautstark gegen die Zwangslage protestierten, andere angstvoll wimmerten. Sie alle sollten kastriert werden. Nun kam für diese, schon durch das Einfangen, gestresste Katzen noch die Autofahrt, der damit verbundene Lärm und das lange Warten auf die OP in der Tierarztpraxis hinzu!

2019-05-06T11:47:27+02:00
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