Der völlig verwilderte, unnahbare und scheue Kojak wurde eingefangen, kastriert, geimpft und gechipt und sollte dann eigentlich in ein Katzenzimmer mit Freilauf ziehen, da unsere Hofkatze Polly nicht gerne einen Nebenbuhler neben sich duldet. Wir hatten die Rechnung nicht mit Kojak gemacht. Kojak ließ sich nicht einsperren. Nach wenigen Minuten im Zimmer türmte er über den hohen Zaun des Geheges, was keine andere Katze schafft.
Kojak blieb auf unserem Tierheimgelände und wir entschieden, er darf Freigänger bleiben. Mit Polly hat Kojak eine heimliche Abmachung und die beiden eine unsichtbare Linie zwischen ihre Territorien gezogen.
Mit der Zeit ist Kojak nun immer zutraulicher geworden. Inzwischen lässt er sich von seinen vertrauten Menschen streicheln und schnurrt dabei ohne Ende. Aber er ist immer noch vorsichtig und wird sich nicht mehr einfangen oder einsperren lassen. Kojak darf daher bei uns bleiben – wohlversorgt bis zum Lebensende.
Damit es dem großen Kerl immer gut geht, sucht er liebe Paten, die uns helfen, für Kojak zu sorgen.
Für Kojak suchen wir Versorgungspaten die mit einem monatlichen Beitrag (ab 5 Euro) zu den Versorgungskosten beitragen.
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