Kitten richtig füttern

Katzenbabys von Anfang an gesund ernähren

Was ist eigentlich Kittenfutter und worin unterscheidet es sich zu einem Futter für ausgewachsene Katzen?

Kitten haben in ihrem Lebensalter spezielle Bedürfnisse aufgrund ihres Wachstums und ihrer Entwicklung.

Es ist daher sehr wichtig, dass sie mit einem hochwertigen Kittenfutter versorgt werden, da Katzenwelpen einen erhöhten Bedarf an zum Beispiel Antioxidantien, Mikronährstoffen und Vitaminen, im Vergleich zu ausgewachsenen Katzen, haben.

katzen-ratgeber-kitten-fuettern-Nils-Jacobi Kitten richtig füttern

Ein Qualitätsmerkmal für ein gutes Kittenfutter ist dabei ein ausgewogenes Verhältnis von Kalzium und Phosphor, welches die Kitten für ein gesundes Knochenwachstum benötigen. 

Gutes tun Kittenfutter erfüllt mit seiner Rezeptur hervorragend sämtliche ernährungsphysiologischen Ansprüche eines hochwertigen Aufzuchtfutters, um Kitten gesund und allumfänglich zu versorgen. Es ist angereichert mit lebenswichtigen B-Vitaminen für ein starkes Nervensystem und eine gesunde Gehirnentwicklung. Es beinhaltet viele ungesättigte Omega-Fettsäuren für ein schönes Fell und starke Krallen. Gutes tun Kittenfutter ist zudem 100 % getreide- und zuckerfrei. Kitten können durch eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen in ihrer Wachstumsphase schwere körperliche und dauerhafte Beeinträchtigungen erleiden. Die Wahl des richtigen Kittenfutters legt somit den Grundstein für ein langes und gesundes Katzenleben. 

Guter Start für Babykatzen

Von der Geburt bis zu einem Monat werden Kitten von ihrer Mutter gesäugt und erhalten dadurch alle lebenswichtigen Nährstoffe, die sie brauchen. Zuallererst werden die Kitten durch die Mutter mit der sogenannten „Biestmilch“ oder Kolostrum versorgt – eine milchähnliche Flüssigkeit, die das Immunsystem der Katzenbabys stärkt. Sollte die Katzenmama nicht über genügend Milch oder Kolostrum verfügen, so ist es wichtig, dass die Kitten mit zusätzlicher Kitten-Aufzuchtmilch versorgt werden. Häufig verlieren Kitten etwas an Gewicht, wenn sie anfangen zu saugen. Dies ist ganz natürlich und sollte sich allerdings in den ersten Lebenstagen einpendeln. Elementar ist, dass Katzenmama und Kitten immer sehr viel Ruhe bekommen, um ungestört zu säugen und zu saugen. 

Ab wann sollte Kittenfutter gefüttert werden?  

Kitten sollten frühstens ab der 12. Lebenswoche von ihrer Mama getrennt werden. Eine zu frühe Trennung, beispielsweise in der 8. oder 10. Lebenswoche, kann schwere gesundheitliche Folgen für die Kitten haben. Ihr Immunsystem ist zu einem frühen Lebenszeitpunkt noch nicht ausreichend ausgebildet und sie sind deshalb anfälliger für Krankheiten. Generell gilt, dass Kitten ab der vierten Lebenswoche damit beginnen, Interesse an festem Futter zu zeigen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Katzenmamas etwas Entlastung zu verschaffen und damit zu beginnen, zusätzlich zur Muttermilch, eingeweichtes Kitten-Trockenfutter – entweder mit etwas Katzenmilch oder mit Wasser – zu einer matschigen Konsistenz zu vermengen und anzubieten. So fällt es den Kitten leichter, die neue Nahrung besser aufzunehmen. Anstatt eingeweichtem Trockenfutter kann man auch spezielles Kitten-Nassfutter verwenden. Gutes tun Kittentrockenfutter zeichnet sich beispielsweise durch eine optimale Krokettengröße aus, damit die jungen Erdenbürger sie optimal kauen können. 

Wie oft und wie viel Kittennahrung sollte gefüttert werden? 

Bei der Fütterung von Kitten gilt zu beachten, dass Katzen immer in Ruhe fressen können müssen und Stress dabei vermieden wird. Katzen snacken bis zu 15/20 Mal am Tag. Feste Fütterungszeiten mit vollen Näpfen, ähnlich wie bei einem Hund, sind nicht von Vorteil. Katzen regulieren ihr Fressen selbst, sodass Sie die empfohlene Gesamtfuttermenge am besten über den Tag verteilt Ihrem Kitten anbieten sollten, damit es bei Bedarf seinen Napf selbsttätig aufsuchen kann. Die Menge des täglich angebotenen Futters richtet sich immer nach dem körperlichen Zustand der Kitten und der angegebenen Fütterungsempfehlung des Futtermittelherstellers. Gutes tun Kittenfutter gibt es in optimalen Abpackungsgrößen, damit frisches Futter frisch und Trockenfutter lange knackig bleibt.

Was gibt es bei einer Ernährungsumstellung bei Kitten zu beachten?

Bitte beachten Sie, dass wenn Sie ein Kitten adoptieren, jede plötzliche Ernährungsumstellung zu schweren Verdauungsbeschwerden führen kann. Gutes tun Kittenfutter ist unter anderem mit dem Extrakt der Yucca-SchidigeraHeilpflanze ergänzt, um Verdauungsproblemen sicher vorzubeugen.  Bitte lassen Sie sich daher vom Züchter oder dem Tierheim Futterproben vom bekannten Babykatzenfutter mitgeben und stellen Sie dann langsam Ihr Kitten auf das Futter Ihrer Wahl um.  

Trockenfutter oder Nassfutter für die Kitten?

Katzen werden im Kittenalter sehr stark auf Futtermittel geprägt. Meist orientieren sie sich dabei an dem Geschmack und Fressverhalten ihrer Mutter. Durch die sogenannte Futterprägung bei Katzen sollte von Anfang an auf die Verwendung eines hochwertigen und gesunden Kittenfutters geachtet werden, das am besten für die sich anschließenden Lebensmonate und Jahre weitere Katzenfuttermittel im Sortiment hat. Trocken- und Nassfutter sollte im gleichen Maße angeboten werden, damit sich die Kitten von klein auf an beides gewöhnen können. Sollte ein Kitten vermehrt Trockenfutter fressen, dann ist dringend darauf zu achten, dass immer und zu jedem Zeitpunkt genügend Wasser zur freien Verfügung steht, da Trockenfutter stark im Darm quillt und es sonst zu einer massiven Verstopfung kommen kann. 

Wann sollte ich Kitten auf Futter für erwachsene Katzen umstellen?

Ab dem ersten Lebensjahr entscheidet sich häufig, ob Katzen als Wohnungskatzen gehalten werden oder ob sie Freigänger werden. Zu diesem Zeitpunkt sollten Kitten dann auf ein Futter für ausgewachsene Katzen umgestellt werden. Im Zusammenhang mit der Entscheidung über Rausgeher oder Stubenhocker wird dann auch häufig die Entscheidung über eine Kastration der geliebten Samtpfote gefällt. Diese beiden Aspekte sollten bei der Wahl des Futtermittels berücksichtigt werden. Kastrierte Wohnungskatzen neigen zu Übergewicht und sollten deshalb ein Futtermittel erhalten, welches in der Nährstoffdichte und Kalorienanzahl reduziert ist. Rausgeherkatzen hingegen brauchen trotz Kastration täglich mehr Kalorien, um ihren Entdeckeralltag zu meistern. Generell gilt, jede Katze ist ein Individuum und sollte deshalb bestmöglich mit dem zu ihrem gesundheitlichen Zustand und ihren Bedürfnissen passenden Futter versorgt werden. Sparen Sie bitte darum nicht bei der Wahl des Katzenfutters, denn ein gesundes Katzenfutter kann Ihnen hohe Tierarztkosten ersparen. 

Ist Kitten-Katzenfutter schädlich für ausgewachsen Katzen?

Nein, schädlich ist es nicht. Allerdings beinhaltet Kittennahrung eine viel höhere Nährstoff- und Energiedichte. Dies kann bei ausgewachsenen oder alten Katzen zu einer Überversorgung führen und somit Übergewicht und Krankheiten fördern. Die Filtrationsleistung der Niere nimmt beispielsweise leider bei Katzen häufig im Alter ab. Deswegen sollte die Niere nicht mit einem nicht altersgerechten Kalzium-Phosphor-Verhältnis belastet werden. Des Weiteren kann die Gefahr eines Diabetes bestehen. Es sollte also immer dem Alter der Katze entsprechendes Futter gewählt werden. Gutes tun Katzenfutter verfügt über ein breites Sortiment an Futtermitteln, von Babykatze bis Senior. So können Katzen in jedem Lebensalter optimal und gesund versorgt werden.   

Wissenswertes zu Kittenfutter für Ragdoll, Britisch Kurzhaar und Maincoon

Die Katzenbabys dieser Rasse sind in ihrem Wachstumsverhalten sehr speziell und benötigen für ihre Entwicklung eine längere Zeit ein gesundes Kittenfutter. Ragdoll und Main Coon zum Beispiel gelten als wahre Katzenriesen und können gut und gerne 8 bis 9 kg schwer werden. Sie wachsen generell sehr langsam und gelten erst mit 3 bis 4 Jahren als ausgewachsen. So lange sollten sie auf jeden Fall auch ein hochwertiges Katzenfutter für Kitten erhalten. Britisch Kurzhaar Katzen sollten von Anfang an ein sehr hochwertiges Kittenfutter erhalten, welches einen sehr hohen Fleischanteil besitzt. Auf Getreidezusätze sollte verzichtet werden.  

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23.02.2021|