Giftige Pflanzen für Katzen, Hunde & Co.

Diese Pflanzen sind für Haustiere giftig

Giftige Schönheiten

Sie sind die Klassiker der dunklen Jahreszeit: Im Winter sind Pflanzen wie Eibe, Weihnachtsstern oder Mistelzweig als beliebte Dekoration in den Wohnzimmern kaum wegzudenken. Doch Vorsicht ist geboten, denn so manche Fellnase knabbert nur zu gerne an den hübsch anzusehenden Dekopflanzen.

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Wenn sie ins Haus geholt werden, dann gibt es nun wirklich kein Argument mehr: Es ist Winter. Eibe, Mistel, Stechpalme und Weihnachtstern haben in diesen Monaten wieder Hochkonjunktur und zahlreich schmücken sie, zur Freude vieler Menschen, die heimischen vier Wände. Doch gerade diese Pflanzen, die eigentlich das Heim verschönern sollen, sind für Haustiere sehr gefährlich. Sie lösen durch den Verzehr nicht nur Erbrechen oder Durchfall aus, sondern können im schlimmsten Fall auch zum Tode der tierischen Hausgenossen führen.

Eibe – Taxus baccata

Sie wächst als immergrüner Strauch oder kleiner Nadelbaum mit kugeligen, leuchtend roten Früchten, die auf den ersten Blick an Beeren erinnern. Außer des roten Samenmantels sind alle Pflanzenteile inklusive des Sameninneren sind giftig, allen voran der schwarze Samen.

Mistel – Taxus baccata

Als Halbschmarotzer zapft sie ihre Wirte über die Wurzeln an und befällt lebende Zweige von Bäumen oder Büschen. Ihre Blätter sind ledrig, eiförmig und immer grün. Die unscheinbaren, gelben Blüten wachsen in den Blattachsen, die Beeren sind kugelig, klebrig und weiß. Alle Pflanzenteile sind vermutlich giftig, wie hoch der Anteil toxischer Stoffe ist variiert je nach Wirtspflanze. Am giftigsten sind sie auf Pappeln, Ahorn, Linde, Walnuss und Robinie. Zahlreiche Legenden ranken um diese Pflanze, der besondere Kräfte nachgesagt werden. Es wundert daher nicht, dass die immergrüne Pflanze auch unter den Namen Drudenfuß, Hexenbesen oder Donnerbesen bekannt ist.

Stechpalme – Ilex aquifolium

Der immergrüne Strauch mit seinen ledrigen Blättern und gezahntem Rand wird in den Wintermonaten meistens von knallroten Beeren geschmückt. Ihre Früchte und Blätter enthalten verschiedene Alkaloide. Auch unter den Namen Stechhülse, Stecheiche und Palmendo bekannt, ist sie für Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster äußerst giftige während Vögel scheinbar nicht gefährdet sind. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten.

Weihnachtsstern – Euphorbia pulcherrima

Der Strauch des Weihnachtssterns kann eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern erreichen. Mit gezahnten Blättern und Blüten die von zahlreichen Hochblättern umgeben sind bringt sie auch als beliebte Topfpflanze Farbe in den Winter. Alle Pflanzenteile sind giftig, allerdings gibt es starke Schwankungen, einzelne Exemplare können hohe Giftkonzentrationen enthalten.

Woran Vergiftungen zu erkennen sind

Je nach Art des Giftes kommt es zu unterschiedlichen Symptomen. Neben Erbrechen oder Durchfall deuten blasse Mundschleimhäute, vermehrtes Speicheln, Zittern, Unruhe, und Lähmungserscheinungen auf eine Vergiftung hin.

Haben Tierbesitzer den Verdacht, dass ihr Haustier von der giftigen Pflanzendeko gefressen hat, sollte umgehend einen Tierarzt aufgesucht und Pflanzenteile für die Diagnose bereitgehalten werden.

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08.05.2019|