Er sollte wohl einfach sterben
Astor lebte ein Familienhundleben, bis sich seine Menschen scheiden ließen. Danach wurde er quasi „vergessen“. Die ganze Woche wurde er auf dem Grundstück alleine gelassen. Angeblich kam einmal täglich jemand zum Füttern vorbei. Irgendwann entdeckten Spaziergänger den sterbenden Astor hinterm Grundstückszaun. Der Eigentümer war mal wieder die ganze Woche auf Montage. Astor hob nicht einmal mehr den Kopf. Sie informierten sofort die Polizei und diese uns.

Astor hatte weder Futter noch Wasser, war bis auf die Knochen abgemagert, nicht mehr stehfähig, ausgetrocknet und hatte vereiterte Augen. Vor dem Veterinäramt redete sich der Eigentümer heraus, dass täglich jemand nach dem Hund schauen sollte. Dass der alte Hund aber weder einen warmen, geschützten Schlafplatz hatte, noch Futter und Wasser, interessierte den Mann nicht.
Astor hat sich bei uns inzwischen gut erholt. Er ist sehr alt, gemütlich und hat einen Tumor an der Pfote. Aber ihm geht es wieder gut. Er hat zugenommen und lebt nun in Hundegesellschaft. Wir suchen nun dringend eine Dauerpflegerstelle für ihn, wo er seine letzte Zeit geliebt und umsorgt verbringen darf.
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