Katzen barfen

Warum das Barfen von Katzen nicht so einfach ist

Im Zusammenhang mit der Fütterung von Katzen wird BARF als Begriff immer populärer. BARF stammt aus dem Englischen (= Bones And Raw Foods) und beschreibt eine Fütterungsmethode mit rohem Fleisch, Knochen und Gemüse, die primär für den Haushund entwickelt wurde. Katzen zu barfen ist grundsätzlich möglich und das Ernährungskonzept entspricht der Einordnung der Katzen zu den Carnivoren (Fleischfresser). Jedoch gilt es neben den gesundheitlichen Voraussetzungen auch andere Hürden zu überwinden …

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Welche Voraussetzungen gelten für das Barfen von Katzen?

Frischfleisch zu kauen tut dem Katzengebiss und den Zähnen gut. Außerdem benötigen sie sowieso keine Kohlenhydrate, diese können sogar Darmparasiten fördern. Ob Ihr Schmusetiger die Voraussetzungen fürs Barfen mit sich bringt, zeigt jedoch erst ein Gesundheitscheck beim Tierarzt. Durch eine Blutuntersuchung wird die organische Konstitution des Tieres geprüft. Bei Katzen besonders wichtig: ein genauer Blick auf die Nieren. Eine proteinreiche Nahrung kann nämlich ein bestehendes Nierenleiden verschlechtern. Und manche Tiere leiden still …

Will meine Katze gebarft werden?

Neben den gesundheitlichen Argumenten sollten Sie sich die Frage stellen, ob denn Ihre Katze überhaupt Interesse daran hat. Denn die Futterprägung einer Katze zu ändern ist äußerst schwierig bis unmöglich. Am einfachsten ist es deshalb, Kitten bereits von klein auf zu barfen.

Wie barfe ich meine Katze richtig?

Neben den regelmäßigen Check-ups beim Tierarzt und ggf. einer Beratung durch ihn empfehlen wir, zu Anfang einen Ernährungsberater aufzusuchen. Dieser kann Sie individuell beraten, was die Größe, das Alter und den Gesundheitszustand Ihrer Katze angeht. Außerdem können Sie gemeinsam einen Fütterungsplan erstellen, der Ihnen den Einstieg erleichtert. Grundsätzlich kann man zur Zusammenstellung eines ausgewogenen Katzen-BARF-Menüs sagen: Wenn Sie nicht zufällig an einer Quelle sitzen, die Ihre Katze langfristig mit frischen Mäusen versorgt, dann sollten Sie als Supplement zu BARF der Katze Taurin zuführen.

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20.03.2019|